Alte Gemüsearten neu entdecken

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah

Rote Beete, Pastinake, Petersilienwurzel, Steckrübe, Schwarzwurzel und Co. Ernährungsphysiologisch, kulinarisch und zubereitungstechnisch wieder oder neu zu entdecken.

Dipl. Oecotrophologin Beate Langenhorst war der Einladung der Lastruper Landfrauen gefolgt und präsentierte in der Küchen-Lounge Albers in Schnelten alte Gemüsearten. Der Auftakt der Veranstaltung wurde durch ein reichhaltiges Buffet zur wahren Gaumenfreude aller Gäste. Hierfür hatte die Referentin eine Rezeptsammlung zur Verfügung gestellt.

Nachdem die Gerichte, deren Zutaten verschiedenste „alte Gemüsearten“ enthielten, verkostet waren, folgte die Präsentation von Frau Langenhorst. Sie beschrieb den Wandel der Ernährungsgewohnheiten und mögliche Verwendungszwecke für fast in Vergessenheit geratenen Gemüsearten. „Der Trend geht zur regionalen, saisonalen Küche und zum „Selber Kochen“. „Gourmetköche haben diese Art der Nahrungszubereitung wieder „salonfähig“ gemacht.“, weiß die Referentin zu berichten. Das „Konzept Supermarkt“ ist ein weiterer Trend, der immer mehr nachgefragt werde. Ein oder mehere Rezepte werden zum Beispiel per Flyer ausgelegt und die benötigten Zutaten für die Gerichte gibt es passend abgepackt. Bei so einem kompakten Angebot greift der Verbraucher auch zu außergewöhnlichen Versionen, die alte Gemüsearten beinhalten. Frau Langenhorst beschrieb mögliche Verwendungszwecke für fast in Vergessenheit geratene Gemüsearten wie Steckrübe, Pastinake, Mangold. Portulak und viele mehr. Sie ermutigte die anwesenden Landfrauen die „alten Gemüsearten“ neu zu entdecken, egal ob traditionell zubereitet oder ganz neu zu interpretieren und zu verarbeiten.


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