Vortrag Osteophatie bei den Landfrauen in Friesoythe

Am Mittwoch den 06.11.19 hatten die Landfrauen Friesoythe zu einem Vortrag zum Thema Osteopathie eingeladen. Zahlreiche interessierte Frauen waren der Einladung gefolgt. Als Referenten konnte Edu Logemann D.O. aus Oldenburg gewonnen werden.

Er arbeitet seit 1997 als selbständiger Osteopath ist seit 2005 in Oldenburg mit einer Gemeinschaftspraxis ansässig.

Die Osteopathie ist schon 140 Jahre alt und ihre Prinzipien wurden erkannt und  benannt durch den amerikanischen Arzt Dr. Andrew Taylor Still. Seither hat sich die Osteopathie kontinuierlich weiterentwickelt.

Osteopathie ist laut Aussage von Herrn Logemann, eine eigenständige Form der Medizin, die dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen dient. Die osteopathische Behandlung erfolgt ausschließlich mit den Händen. Dabei beschränken Osteopathen sich nicht auf die Behandlung einzelner Symptome, sondern sehen immer den Menschen als Ganzes- zum einen als Einheit von Körper, Geist und Seele,- zum anderen den Körper auf allen Ebenen.

„ Vertraue der Logik der Natur“ so Herr Logemann. Struktur und Funktion stehen in Wechselbeziehung zueinander. Der Körper besitzt selbstreguliernde selbstheilende Kräfte. Auch was man nicht sieht, kann wichtig sein.

Behandelt werden daher auch keine Krankheiten, sondern Menschen. Die Beseitigung von Symptomen ist im Grunde nicht das Ziel der Behandlung, sondern nur ein Ergebnis der Auflösung von Einschränkungen osteopathischer Dysfunktionen jeder Art. Weiterhin erklärte Herr Logemann dass sie nach den Grundsätzen der Osteopathie, d.h. dass sie durch Behandlungen die Selbstheilungskräfte des Körpers und des ganzen Menschen unterstützen wollen.

Bei einer ersten Untersuchung werden alle Bereiche des Körpers bzw. der Mensch untersucht. Dazu gehört der Bewegungsapparat, der Organbereich und alle Gefäß-, Lymph- und Nervensysteme. Sie werden auf Beweglichkeit, Elastizität und Spannung des Gewebes geprüft. Dabei gehen sie auch auf die Art der Beschwerden und auch auf die persönliche Vorgeschichte ein. Der Behandlungsplan ist individuell auf den Patienten und seine Beschwerden abgestimmt.

Für eine osteopathische Behandlung sind alle Menschen geeignet, also  auch Säuglinge und Kinder ebenso wie ältere Menschen. Einige Krankenkassen übernehmen  zum Teil die Kosten einer Behandlung.

Es war ein informativer Abend und Herr Logemann konnte so einige Fragen der Frauen  beantworten.

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Petra Lampe

Ortsgruppe Friesoythe

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Gemeinschaft hat 10 Buchstaben LANDFRAUEN

Mit diesen Worten definierte die Kreisvorsitzende Doris Wieghaus die Gemeinschaft „LANDFRAUEN“ und konnte 250 Landfrauen, die Präsidentin des NLFV Weser Ems Ina Janhsen, Ehrengäste und den Festredner des Abends Bischof Wilfried Theising im Saal Taphorn in Cloppenburg zum Kreislandfrauentag 2019 begrüßen.

Lebenslanges Lernen,aktive, anregende Gemeinschaft, nicht mehr weg zu denken aus dem ländlichen Raum, durchsetzungsfähig, fortschrittlich, reiselustig, aufgeschlossen, unabhängig, ehrenamtlich engagiert und natürlich auch selbstbewusst.

„Es sind nicht die großen Worte, die in der Gemeinschaft grundsätzlich bewegen. Es sind die vielen kleinen Taten des Einzelnen“ zitierte Frau Wieghaus Mildred Scheel.

„Wir sind eine starke Gemeinschaft im Landkreis CLP, durch die das Leben auf dem Lande attraktiv und liebenswert bleibe“. Mit 3581 Mitgliedern in 19 Ortsvereinen, und es werden jährlich mehr.

auch Ina Janhsen betonte: „Wir sind stolz, dass Ihr ein Teil des NLFV Weser-Ems seid und wir gemeinsam die Interessen der Frauen im ländlichen Raum vertreten.

Musikalisch umrahmt wurde der Abend von den Emsteker Frauengruppe „heartchor“ und eine Performance aus „Sister Act“ von den Emsteker Landfrauen. Beide Darbietungen lösten beim Publikum große Begeisterung aus.

Beeindruckt von dem humorvollen Abend und der starken Gemeinschaft zeigte sich Festredner Weihbischof Wilfried Theising. Den Landfrauen dankte er für das starke Engagement, nicht nur im eigenen Verband, sondern auch in den verschiedenen Bereichen von Familie, Beruf und Ehrenamt. Er ermutigte sie, sich auch weiterhin stark einzubringen.

Eine wichtiger Teil des Abends waren die Ehrungen der Landfrauen, die seit dem letzten KLF Tag aus dem Vorstand ausgeschieden sind und dieses Ehrenamt mind. 10 Jahre ausgeübt hatten. Mit einer kleinen persönlichen Laudatio für jede, und einem großen Applaus, ehrten die Anwesenden die Leistungen dieser Frauen.

Die Gäste erlebten an diesem Abend

GESELLIGES; GEMEINSCHAFTLICHES; KULINARISCHES; BESCHWINGTES; HUMORVOLLES UND ANERKENNENDES

Für die Zukunft wünschte sich die Kreisvorsitzende, dass das „Wir Gefühl“ sich immer weiterentwickelt und alle sich immer wieder für die Belange der Frauen im ländlichen Raum einsetzen.

erste Bilder: unter Kreisverband-Bildergalerie

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Margret Emke

Beraterin Hauswirtschaft, Kreisvorstand (Fachberaterin)

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Weihnachten rund um den Globus

KIONA die Weihnachtsfrau – im November zu Gast bei den Lastruper Landfrauen.

Kiona, bekannt aus der Kult-Fernsehserie „Verrückt nach Meer“ berichtet über Weihnachtsbräuche in aller Welt und auf Kreuzfahrtschiffen. Sie hat viele weihnachtliche Bilder aus fernen Ländern im Gepäck und weiß so manche Anekdote zu erzählen. Als Weihnachtsfrau unterhält sie ihr Publikum mit persönlichen Erlebnissen von Bord wie an Land und stimmt bekannte Weihnachtslieder an.

Freuen wir uns auf einen vorweihnachtlichen Abend am Donnerstag, den 28.11.2019 um 19.00 Uhr in der Küchen-Lounge Albers in Schnelten. Anmeldungen nehmen die Lastruper Bezirksfrauen bis zum 09.November 2019 entgegen.


Alte Gemüsearten neu entdecken

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah

Rote Beete, Pastinake, Petersilienwurzel, Steckrübe, Schwarzwurzel und Co. Ernährungsphysiologisch, kulinarisch und zubereitungstechnisch wieder oder neu zu entdecken.

Dipl. Oecotrophologin Beate Langenhorst war der Einladung der Lastruper Landfrauen gefolgt und präsentierte in der Küchen-Lounge Albers in Schnelten alte Gemüsearten. Der Auftakt der Veranstaltung wurde durch ein reichhaltiges Buffet zur wahren Gaumenfreude aller Gäste. Hierfür hatte die Referentin eine Rezeptsammlung zur Verfügung gestellt.

Nachdem die Gerichte, deren Zutaten verschiedenste „alte Gemüsearten“ enthielten, verkostet waren, folgte die Präsentation von Frau Langenhorst. Sie beschrieb den Wandel der Ernährungsgewohnheiten und mögliche Verwendungszwecke für fast in Vergessenheit geratenen Gemüsearten. „Der Trend geht zur regionalen, saisonalen Küche und zum „Selber Kochen“. „Gourmetköche haben diese Art der Nahrungszubereitung wieder „salonfähig“ gemacht.“, weiß die Referentin zu berichten. Das „Konzept Supermarkt“ ist ein weiterer Trend, der immer mehr nachgefragt werde. Ein oder mehere Rezepte werden zum Beispiel per Flyer ausgelegt und die benötigten Zutaten für die Gerichte gibt es passend abgepackt. Bei so einem kompakten Angebot greift der Verbraucher auch zu außergewöhnlichen Versionen, die alte Gemüsearten beinhalten. Frau Langenhorst beschrieb mögliche Verwendungszwecke für fast in Vergessenheit geratene Gemüsearten wie Steckrübe, Pastinake, Mangold. Portulak und viele mehr. Sie ermutigte die anwesenden Landfrauen die „alten Gemüsearten“ neu zu entdecken, egal ob traditionell zubereitet oder ganz neu zu interpretieren und zu verarbeiten.


Selbstbewusst am Puls der Zeit

Essener Verein feiert 70-jähriges Bestehen – Klischee der altmodischen Landfrauen ist längst passe‘

Mehr als 120 Landfrauen konnte die Vorsitzende Rita Kalvelage zur Feier des 70-jährigen Bestehens bei „Kellermann“ in Essen begrüßen. Nach dem Sektempfang und einem gemeinsamen Essen erinnerten die erste Vorsitzende Rita Kalvelage und Christel Uhlhorn zunächst an die Gründung des Vereins. Sieben Vorsitzende und insgesamt 19 Vorstandsfrauen haben in 70 Jahren erfolgreich gearbeitet. Ein großer Dank ging auch an die Vertrauensfrauen, die in den ganzen Jahren ihre Freizeit in Dienst der guten Sache gestellt haben. Die Vorsitzende Doris Wieghaus gratulierte im Namen des Kreislandfrauenverbandes Cloppenburg. „70 Jahre heißt auch sieben Jahrzehnte Verantwortung, Einsatzbereitschaft und Engagement für den Verein.

Doris Wieghaus gratulierte dem amtierenden Vorstand mit Christel Auras, Natalja Dwenger, Bernadette Wichmann, Rita Kalvelage und Christel Uhlhorn zum 70-jährigen Bestehen.

Für einen „Lacher“ des Abends sorgten Rita Kalvelage und Christel Uhlhorn als „Emma und Berta“ mit einem Sketch über Mode im Besonderen und Schönheit im Allgemeinen, die beide scharfzüngig auf die Schippe nahmen.

Emma und Berta

Das die Stimmung zu keinem Zeitpunkt nachließ, dafür sorgte Wolfgang Völker aus Vinnen, der die Sangesfreudigkeit der Landfrauen mit Karaoke auf die Probe stellte.

Als Gesangssolistin zeigte Rita Kalvelage ungeahnte Qualitäten 🙂
Fotos: Clemens Sperveslage
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Christel Uhlhorn

Ortsgruppe Essen i.O.

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Veröffentlicht unter Essen

Essener Landfrauen in Edewecht

Eine Tagesfahrt führte die Essener Landfrauen nach Edewecht. Dort stand zunächst ein Besuch beim Deutschen Milchkontor auf dem Programm. Der Standort Edewecht der DMK Group produziert hier Schnittkäse, Molkereiprodukte und Butter.

Nach einer Verkostung ging es zum Bauerngarten von Anke zu Jeddeloh. Neben der Besichtigung des über 5000 Quadratmeter großen Gartens mit alten Bäumen, Rhododendren und Staudenrabatten gab es für die Frauen hilfreiche Tipps, wie man aus dem, was im heimischne Garten wächst, eindrucksvolle Pflanzenarrangements zur Dekoration herstellen kann.

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Christel Uhlhorn

Ortsgruppe Essen i.O.

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