Frühstück und Vortrag der Landfrauen Friesoythe

Gemütlich frühstücken und dann auch noch damit überrascht werden, dass wir alle vom „Knigge“ noch etwas dazu lernen können.

Petra Lampe begrüßte im Namen des Vorstandsteams der Landfrauen Friesoythe zu „einer mal anderen Tageszeit“ zum gemeinsamen Frühstück. Ein besonderer Gruß galt Margret Emke, Fachberaterin der Landwirtschaftskammer, die schon gleich alles im Blick hatte, denn so gab es für ihren anschließenden Vortrag gleich greifbare Beispiele.

Für viele anregende Gespräche sorgte auch der von ihr verteilte Fragebogen. Einige waren über das Ergebnis sehr überrascht und hatten sichtlich Spaß, dass ein oder andere auszudiskutieren und von Margret die „richtige“ Antwort zu erhalten.

Den anwesenden Frauen wurde u. a.  erklärt, wer wem wann die Hand reicht, wer wen zuerst begrüßt, wo und wie wir mit der Serviette umgehen, wo bleibt der angefangene Aperitif, wie und wo bleibt das Besteck

Bei allem ist das Wichtigste Höflichkeit und Takt, egal welche Regel jetzt aktuell ist.

Ein schöner Samstagmorgen. D a n k e

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Petra Lampe

Ortsgruppe Friesoythe

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Lastruper Landfrauen in Dötlingen

Gätnermeister Olaf Schachtschneider (rechts) erläuterte den Lastruper Landfrauen den Staudengarten

Die Landfrauen wurden bei Kaffee und Kuchen überrascht: „Elise Plietsch“ übernahm das Kommando.

Elise Plietsch (alias Dette Zingler)

„Auch Pflanzen werden gemobbt“, hat Gärtnermeister Olaf Schachtschneider festgestellt. Pflanzen mit dem Namen „stinkender Nießwurz“ wolle niemand. Deshalb nannte man sie in „Palmblattnießwurz“ um und schon laufe der Verkauf, erzählte der Dötlinger beim Besuch der Lastuper Landfrauen. Eine Führung der besonderen Art durch Dötlingen mit Landfrau Elise Plietsch und ein Besuch der Staudengärtnerei Schachtschneider waren die Höhepunkte des Ausflugs.

Gerade saßen die Lastruper bei Kaffee und Kuchen im Kläner Hof in Dötlingen, da platzte aus dem Nichts die adrett gekleidete Dötlinger Landfrau „Elise Plietsch“ (alias Dette Zingler) in den Saal und übernahm spontan das Kommando über die Gruppe. Mit dem Bus ging es in den Ortskern von Dötlingen. „Süh, nu geit dat los!“ kündigte Elise den Aufbruch an, nicht ohne zuvor präzise Anweisungen zu geben, welche Regeln in den nächsten zwei Stunden einzuhalten waren. Und dann holte sie ein dickes, gelbes Tau aus ihrer Tasche und drückte es den überraschten Frauen in die Hände. So marschierte die Truppe in Reih und Glied durch den Ort.

Sie ließ die Besucher an Klatsch und Tratsch aus dem Dorf teilhaben, vermittelte aber ebenso wertvolle Fakten über die Geschichte und die kulturelle Entwicklung „ihres Dötlingen“. Auch einige Denkanstöße zu aktuellen Fragen wie Flüchtlingssituation, Vermüllung von Landschaften und Klimawandel wurden von ihrer spitzen Zunge zur Kenntnis gegeben.

„Wer in Dötlingen und Umgebung „Pflanze“ sagt, meint Schachtschneider“, erzählt die Vorsitzende der Lastruper Landfrauen, Anneget Timme. „Die Brüder Jens, Udo und Olaf betreiben eine Staudengärtnerei, eine Baumschule und den Pflanzenhof, eine weithin bekannte Adresse für Gartenpflanzen jeder Art, die überdies aus der Region stammen und an das Klima angepasst sind“, so Timme. Olaf Schachtschneider spüre immer wieder Neuheiten und Raritäten auf und biete diese seinen Kunden an. Schachtschneider führte dann durch sein Pflanzenparadies. Er selber bezeichnet sich als „pflanzenverrückt“. Zurzeit seien der Storchschnabel „Rozanne“, hier wurde die Blütezeit durch Kreuzung früh- und spätblühender Sorten extrem verlängert, und das spanische Gänseblümchen beliebte Staudenarten. Gladiolen und Astern seien enorm out, was auch schon für Hortensien, die jetzt gerade trendy seien, eine Zeit lang galt.

Schachtschneider empfahl, verschiedene Stauden durcheinander zu pflanzen. Und Dahlienknollen bleiben bei ihm ganzjährig im Boden. „Etwas tiefer gepflanzt, mit Laub und Tannenreisig abgedeckt, überstehen sie in der Regel die Winter“, so der Gärtnermeister, in dessen Arboretum unter anderem mehr als 250 unterschiedliche Magnoliensorten wachsen.

Olaf Schachtschneider (rechts) stellt Alterniven zum Buchsbaum vor.

Und „Gärtner“ Schachtschneider berichtet auch über die Enrwicklung einer Norddeutschen Rose namens „Moin moin“, ein typisch norddeutsches Gewächs, das sich als Gastgeschenk aus dieser Region eignet, so die Vorsitzende der Lastruper Landfrauen.

Text: Aloys Landwehr Fotos: Annegret Timme

Essener Landfrauen erkunden ihre Gemeinde mit dem Fahrrad

Über 60 Essener Landfrauen nahmen an der diesjährigen Radtour durch die Gemeinde teil.Vom Treffpunkt am Feuerwehrhaus ging es über Bartmannsholte zur Siedlung Hülsenmoor.

Hier erwarteten Andrea Schnuck und Petra Irmer-Fredeweß vom Vorstand der Siedlergemeinschaft die Radlerinnen und gaben einen Einblick über die Geschichte der Siedlung. Mittlerweile gibt es viele Aktivitäten in der Siedlung, wie Maibaumsetzen, Laternenumzüge und Siedlerfeste.

Bei sengender Hitze ging es dann weiter nach Osteressen, wo bei Rita Moormann eine Kaffeetafel stattfand. Der Abschluss wurde in den neuen Räumen des Dorfkrugs in Osteressen bei einem Glas Bowle gefeiert. Viel Lob gab es für die Vertrauensfrauen aus Osteressen und Hülsenmoor, Agnes Wichmann und Brigitte Zurborg, die die Radtour organisiert hatten.

Die Essener Landfrauen auf dem neu gestalteten Sportplatz in der Siedlung Hülsenmoor
Foto: Clemens Sperveslage
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Christel Uhlhorn

Ortsgruppe Essen i.O.

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Halbtagesfahrt der Landfrauen Friesoythe ins Strohmuseum und in den Garten Bellersen

Im Juli stand das überregional bekannte Strohmuseum in Twistringen  als erstes auf dem Programm der Halbtagesfahrt der Friesoyther Landfrauen.

Fast 300 Jahre lang fand ein Drittel der Einwohner Twistringens mit der Strohverarbeitung in Heimarbeit, Gewerbe und Handel sein Einkommen. Das in dieser Form einzigartige Museum zeigt anhand zahlreicher Exponate die Geschichte und Entwicklung der Strohverarbeitung in Twistringen. Neben Maschinen und Geräten wird dort die Verarbeitung des Rohstoffes Stroh zu Gebrauchsprodukten (z.B. Malotten, Strohhüte, Strohalme usw.) von den Anfängen bis in die heutige Zeit gezeigt.

Uns wurde in einer Führung durch das Museum viel geboten. So konnten wir  beobachten, wie ein Strohhut entstand oder Trinkhalme und Malotten hergestellt und bearbeitet wurden. Kaum eine Teilnehmerin wusste was eine Malotte ist. Sie diente damals zur Ummantelung von Weinflachen für den Transport und deren Lagerung.

Außerdem hatten wir dort die Gelegenheit den größten Strohhut der Welt zu besichtigen. Zum 750-jährigen Jubiläum der Stadt Twistringen im Jahr 2000 wurde vor dem Rathaus ein riesiger Strohhut angefertigt. Der Hut stellt mit einem Durchmesser von etwa 5,50m  eine 20-fache Vergrößerung eines „Kreissäge-Hutes“ aus den 1920er Jahren dar. Diese Leistung wurde auch durch einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde gewürdigt. Zur Feier kam auch der in Twistringen geborene TV-Moderator Reinhold Beckmann.

Nach der Führung hatten wir die Möglichkeit, in der gemütlichen Museumsdiele bei Kaffee und Kuchen die Twistringer Gastfreundschaft kennenzulernen. Im Museumsladen konnten zahlreiche aus Stroh gefertigte Produkte erworben werden. Darunter nützliche und dekorative Strohhüte für Frauen und Männer,  kunstgewerbliche Gebrauchs- und Dekorationsgegenstände aus Strohgeflecht, Stroh und Gräsern. So manch eine Landfrau kam anschließen „Behütet“ zur Gruppe zurück.

Als nächstes stand der Garten der Familie Bellersen auf dem Programm. Nach kurzer Fahrt wurden wir am Torbogen des neuen Eingangs des Gartens ganz  herzlich von Heinrich Bellersen, einem ehemaligem Landwirt, empfangen. Zuerst wies er uns auf einen Spruch auf einer Dachpfanne hin. Dort stand zu lesen: „Zuerst hatte ich den Garten, dann hatte der Garten mich“. Stattliche 5500 Quadratmeter misst der Garten der Familie in Mörsen. Nach dem Eingang zeigen neue Wegweiser die Route durch den in verschiedene Themenbereiche aufgeteilten Garten. Gerade betrachtet man noch die Sitzgelegenheit mit den Keramik-Insignien, da hört man schon ein Plätschern hinter der nächsten Hecke. Der fernöstliche Teil mit seinem künstlich angelegten Teich beinhaltet neben Kois auch verschiedene Wasserpflanzen. Im Mediterranen Teil befinden sich unterschiedlich gebaute Springbrunnen, liebevoll gestaltete Wege und Torbögen und sehr vieles mehr. Im Juli veranstaltet die Familie Bellersen, wie in den vergangenen Jahren, eine italienische Nacht. Ab 19 Uhr können Interessierte in lauer Sommerabend-Atmosphäre,  mit Wein sowie Antipasti ausgestattet, auf Entdeckertour im Garten umher wandeln. Der Garten ist eine Reise wert!

Den Text hat Annegret Himmelreich geschrieben, die Fotos sind von Petra Lampe

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Petra Lampe

Ortsgruppe Friesoythe

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Erdbeerfest der Landfrauen Cappeln/Schwichteler

Die Bokeler Landfrauen haben für die Frauen ein tolles Erdbeerfest gestaltet. Dank der tollen Vorbereitung wurde es ein geselliger Abend. Allerlei Köstlichkeiten aus der süssen Frucht wurden serviert, von Erdbeerspießchen, Erdbeerbowle, Likör bis hin zum Schokobrunnen.
Als Überraschung bekam jede Landfrau ein kreativ gestaltetes Haarband. In jeder Frisur ragte eine kleine Erdbeere hervor.
Über 50 Landrauen haben ein tolles Fest auf dem Hof von Familie Neekamp bei sonnigem Wetter bis in den späten Abend hineingefeiert.
Der einzige Mann der geladen wurde war der Grillmeister. Grillwürstchen und selbstgemachte Salate durfte bei dem Erdbeerfest nicht fehlen.
Erdbeerkönigin Hildegard Ellmann
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Rita Meyer

Landfrauen Cappeln

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Landfrauen Friesoythe on Tour in Lübeck und Travemünde

„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben!“

Wir haben es erlebt!!

Vom 14.bis zum 16. Juni sind wir mit 28 Frauen nach Lübeck gestartet. Nach dem Gruppenfoto und dem Verteilen einer Tüte mit Stadtplan von Lübeck und Travemünde, einem Kugelschreiber und einem Button mit dem Namen der jeweiligen Teilnehmerin konnte die Fahrt starten. Natürlich durfte auch eine kleine Stärkung für den Kreislauf nicht fehlen. Alle Teilnehmerinnen waren guter Dinge und los ging es mit unserem Busfahrer Werner, vom Unternehmen Kohorst.

Auf halbem Wege gab es Frühstück am Bus. Werner hatte frisch gekochten Kaffee und belegte Brötchen an Bord. Nach kurzer Pause ging es weiter, denn um 11.30 Uhr fand die erste Besichtigung statt. Die Glasmanufaktur “Rotter Glas“,  seit Generationen im Familienbesitz, vermittelte uns  besondere Eindrücke und faszinierende Einblicke ins Handwerk der Glaskunst.

Danach stand ein weiterer Punkt für den ersten Tag auf der Liste. Um 13.30 Uhr besichtigten wir die Mazipanerie „Niederegger“.  Zuerst gab es Kaffee und Kuchen – natürlich Marzipantorte. Anschließend fand eine Führung im Obergeschoss  des Unternehmens statt. Dabei ging es nicht nur um die Geschichte sondern auch die Herstellung von Marzipan anhand von Videomaterial und persönlicher Erklärung. Mit einem kleinen Präsent wurden wir verabschiedet und bekamen die Gelegenheit einige Produkte der Firma zu erwerben.

Um 15.00 Uhr erwartete uns schon vor der Marzipanerie die Stadtführerin in einem historischen Kostüm. Mit Leidenschaft und viel Wissen über die Geschichte der Stadt Lübeck erklärte sie uns einige Gebäude, deren Geschichte und Besonderheiten. Darunter waren z.B. das Buddenbrook-Haus, das Heiligen-Geist-Hospital und der diversen „Gänge“. Eine sehr interessante Führung, die bei vielen im Gedächtnis bleiben wird.

Am Ende der Führung brachte uns der Bus in unser Hotel. Dort hatten wir Gelegenheit unsere Zimmer aufzusuchen und uns frisch zu machen, denn um 19.00 Uhr wurden wir im Altstadtbrauhaus zum Abendessen erwartet.

Nach Beendigung des Essens, hatten wir den Abend zu freien Verfügung. Ein Teil der Frauen zog sich auf ihr Zimmer zurück und andere machten es sich im italienischen Lokal, unten im Hotel, gemütlich. Nach einer frohen, lustigen Runde und einem Wirt, mit einem Herz für Landfrauen, gingen dann alle vergnügt ins Bett.

Am Samstag stand nach einem üppigen Frühstücksbuffet die St. Petri  Kirche auf dem Programm. Leider machte uns ein Unwetter einen Strich durchs Programm. Aber so hatten wir die Gelegenheit, von unserem Bus aus, das Holstentor im Regen zu bewundern.

Pünktlich zum nächsten Termin schien wieder die Sonne. Um 11.00 Uhr hieß es  dann: „Leinen los“. Auf der Ms Hermes ging es auf der Trave Richtung Travemünde.

Dort angekommen erwartete uns schon vor Ort die Stadtführerin vom Tag zuvor. Sie erklärte uns wieder auf ihre interessante Art die Altstadt, die Geschichte mit ihren Sehenswürdigkeiten. Nach Kaffee und Kuchen im „Cafe Marina“ hatten alle Frauen die Gelegenheit die Stadt selbst zu erkunden.

Angekommen im Hotel erwartete uns ein 3-Gänge Menu und ein gemeinsamer Abend.

Nach dem Frühstück traten wir die Heimreise an. Natürlich nicht ohne Programm. Der Karls-Erlebnishof, ein Bauernmarkt mit Hofküche, war das erste Ziel. Dort konnten wir bei einigen Vorführungen dabei sein und sehen wie z.B. Erdbeermarmelade in riesen Mengen gekocht wird, wie die typischen Karls-Bonbon hergestellt und Brot gebacken wurde. Bei diesem Erlebnishof dreht sich vieles um die Erdbeere. Es gab z. B. Erdbreersenf, Erdbeerbrötchen, Erdbeerbratwust und vieles mehr, sogar an vielen Ecken zum Probieren. Ein Hof der mit viel Liebe aus gerauchten Gegenständen gestaltet wurde. So wurden z. B. aus alten Nähmaschinen Lampenschirme oder Tische gestaltet.

Beeindruckend die Sammlung mit 40.000 Kaffekannen. Weltrekordhalter!

Weiter ging es nach Scharbeutz, an die Standpromenade mit Zeit zur freien Verfügung bis zur endgültigen Abreise nach Hause. Ein bisschen müde, aber zufrieden, von der Reise kamen wir pünktlich  in Friesoythe an.

Alles im allen eine gelungene Fahrt. Der Wettergott war uns wohlgesonnen, die Autobahn hatte auch keinen Stau für uns  und alle Teilnehmerinnen waren gut gelaunt.                 Einmalig!

Text: Annegret Himmelreich

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Petra Lampe

Ortsgruppe Friesoythe

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Essener Landfrauen in Hamburg

„Hamburg erleben“, so hieß es beim Landfrauenverein Essen auf ihrer dreitägigen Tour in die norddeutsche grüne Stadt am Wasser. Auf dem umfangreichen Programm stand selbstverständlich ein Besuch der Elbphilharmonie. Von der Besucherplattform konnten sich die Landfrauen schon einmal einen sehr guten Überblick über Hamburg verschaffen.

Bei einer Stadtrundfahrt ging es vorbei an den schönsten Stationen der Speicherstadt und Hafencity. Am nächsten Tag starteten die Landfrauen zu einer geführten Fahrradtour durch Hamburg. Informativ, spannend und unterhaltsam radelten die Frauen mit ihrem Rad-Reiseleiter durch das Herz der Stadt.

Mit dem Schiff ging es im Anschluss gemütlich über die Alsterkanäle, vorbei an den schönsten Villen von Hamburg, Luxus zum Greifen nah.

Am dritten Tag wurde eine typischer Apfelhof im Alten Land besucht, wo die Landfrauen ein humorvoller Obstgenuss erwartete.

Es war ein spannendes Wochenende; darüber waren sich die Landfrauen einig.

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Christel Uhlhorn

Ortsgruppe Essen i.O.

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