Alles „rund um die Milch“ bei den Landfrauen Friesoythe

Der Abend der Landfrauen Friesoythe Anfang März wurden zum Thema Milch- und Milchprodukte gestaltet. Die Landfrauen aus dem Ortsteil Schwaneburg/Schwaneburgermoor hatten sich so einiges einfallen lassen. Eine interessante Tischdeko, angepasst ans Thema, da wurden z. B. die Blumen in Milchdosen und -flaschen dekoriert.

Nachdem Annegret Himmelreich alle begrüßte und sich im Namen des Vorstandsteams bei den Frauen bedankte, übernahm Adelheid Schmies als Vertrauensfrau. Auch sie begrüßte alle ganz herzlich und dankte ihren Mitstreiterinnen für die tatkräftige Unterstützung.  Zur Begrüßung wurde ein Apfel-Milch-Shake gereicht.

Iris Meyer hatte einiges Wissenswerte im Gepäck. So verriet sie, dass ja bereits in der Bibel vom Land in dem die Milch und Honig fließt berichtet wird und allen sicherlich bekannt sei, dass schon Kleopatra in Milch badete. Die Milch erlebte über die Jahre ein auf und ab. Das Problem war, dass der Mensch eigentlich von Natur aus keine Milch verträgt. Die Menschen haben sich daran jedoch nicht gestört und trotz Bauschmerzen weiterhin Milch getrunken, somit haben sich in weiten Teilen der Erde die Gene angepasst. Professionelle Milchprodukte gibt es seit dem 16. Jahrhundert, sie wurden in England entwickelt. Weiter berichtete Iris über Gesundheitsfaktoren zur Milch, zu Proteinen, Kalzium für die Knochendichte, Vitaminen und Fettsäuren. Auch wurde der Trend und die Entstehung von Milchersatzprodukten von ihr aufgenommen und erklärt. So hörten wir von Reis-, Hafer- und Kokosmilch aber auch von Molke-Bad und Jogurt-Duschgel.

Jede/r Deutsche trinkt im Durchschnitt pro Tag eine Tasse Milch. Das Fazit des Vortrages ist:

„Milch ist immer noch ein gesundes Produkt, dass gefördert werden sollte.“

Viele hatten schon einen Blick in die Rezeptsammlung geworfen und freuten sich auf abwechslungsreiche bekannte aber auch neue Speisen. Aus kleinen Schnapsgläsern gab es Goldene Milch und einen Buttermilch-Sanddorn-Drink.

Dann ging es ans Büfett mit einer großen Auswahl: Käsewähe, Süßkartoffeleintopf, Chicken-Curry mit Kokosmilch und Frittata-Gemüse-Eierkuchen. Und was natürlich nicht fehlen durfte – der Nachtisch. Auch hier eine tolle Auswahl von Milch-Frucht-Eis über Himmlischer Nachtisch, Quarkspeise Dolores, Karamellpudding mit Mandelblättchen und Milchreistorte mit Kirschen wurde jedem Geschmack etwas geboten.

In guten Gesprächen wurden die Rezepte besprochen, ein Gläschen getrunken und Neuigkeiten ausgetauscht.  Ein toller Abend, an den wir uns gerne zurückerinnern, vor allem dann, wenn eines der Rezepte aufgeschlagen und nachgekocht wird. Oder aber auch dann, wenn die selbstgemachte Handcreme angewandt wird.

Vielen Dank an alle, die gekommen sind, aber natürlich besonders an die Frauen aus Schwaneburg/Schwaneburgermoor für die Vorbereitung und Beköstigung an diesem Abend.


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Petra Lampe

Ortsgruppe Friesoythe

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Landfrauen blicken auf ein „turbulentes Jahr“ zurück

Kohlkönigin 2020: Antonia Tepe aus Klein-Roscharden mit ihrem „Hofstaat“

„Erst die Arbeit – dann das Vergnügen“ hieß es bei der diesjährigen Generalversammlung der Lastruper Landfrauen im geschmackvoll dekorierten Saal Westerhaus. Nach den offiziellen Regularien, den Berichten und Wahlen folgten der Auftritt der „Flotten Hosen“ – das Männerballett des Lastruper Karnevalsvereins -, das Kohlessen und die Wahl von Antonia Tepe zur neuen Kohlkönigin als Nachfolgerin von Edith Schlangen. Während der Vorstand weiterhin nach der Neuwahl im letzten Jahr im Amt ist, wurde Birgit Immeyerhoff zur neuen Kassenprüferin gewählt.

„Zuerst die Versammlung, dann gutes Essen, ein Liedchen singen, Getränke nicht vergessen, so werden wir den Abend starten“, in Versform hatte Kohlkönigin Edith Schlangen die rund 100 Landfrauen zur Generalversammlung begrüßt. Auch Landfrauen-Vorsitzende Annegret Timme versuchte sich als Poetin und bedankte sich bei allen engagierten Helferinnen bei den verschiedenen Veranstaltungen im vergangenen Jahr In ihrem Rechenschaftsbericht sprach die Vorsitzende von einem „turbulenten Jahr“. Höhepunkte seien der Abend mit der Kirchen – Kabarettistin Ulrike Böhmer, der 220 Besucher angelockt habe, das Scheunenkino in der Scheune der Familie Schröder an der Bokaerstraße, die Radtour zum Hof Ottenwess in Kneheim und die Fahrt nach Aurich zum Energie-, Bildungs- und Erlebnis-Zentrum (EEZ) gewesen. Der Abschluss in der ältesten Kneipe Aurichs „Zur ewigen Lampe“ sei „einzigartig“ gewesen.
„Ich fand, ein besonderes Highlight war der Besuch bei Gärtnermeister Olaf Schachtschneider und Landfrau Elise Plietsch (alias Dette Zingler) in Dötlingen“, so die Vorsitzende. Auch der Besuch der „Mystischen Nächte“ im Park der Gärten in Bad Zwischenahn sei trotz des Regens ein Erlebnis gewesen.
„Beim Weihnachtsmarkt in Lastrup haben wir uns intensiv engagiert. Den Erlös aus dem Verkauf von Kaffee und Kuchen haben wir der Kirchengemeinde St. Petrus für die Anschaffung von Krippenfiguren zur Verfügung gestellt“, informierte Annegret Timme.
Im Juli wurden die Bezirksfrauen als Dankeschön für ihr Ehrenamt zu einem Picknick bei der Aussichtsplattform Lager Hase, zum Schießkino Essen und zum Abschluss in der Heimatstube in Quakenbrück eingeladen. Als Bezirksfrauen wurden im Jahr 2019 bei dieser Gelegenheit Maria Berssenbrügge und Elisabeth Meyer verabschiedet.
Der Kassenbericht der Kassenführerin Rita Jakoby wies bei hohen Umsätzen einen guten Bestand auf. Die Kassenprüferinnen Karin Jakoby und Mechthild Osterkamp bestätigten eine korrekte Kassenführung, sodass die Entlastung des Vorstandes einstimmig ausfiel. Neue Kassenprüferin wurde Birgit Immeyerhoff, die die turnusgemäß ausscheidende Karin Jakoby ersetzt.
Im Jahr 2020 werden die Landfrauen nach aktuellem Stand auf keiner öffentlichen Veranstaltung Kaffee und Kuchen anbieten, da die Kirmes wohl ersatzlos entfällt und der Handwerkermarkt im St. Elisabethstift erst wieder 2021 stattfindet. In 2021 finden auch der Familientag des Oldenburger Münsterlandes in Lastrup und das Kunst- und Kulturfest im Dorfpark statt, wo die Landfrauen dann wieder gefordert seien. Mit einem Höhepunkt können die Lastruper Landfrauen bereits am 22. März 2020 aufwarten, gastiert dann der Gospel-Chor Cloppenburg unter der Leitung von Karsten Klinker in der St. Petrus-Kirche.


Mit dem Auftritt der „Flotten Hosen“ – das Männerballett des Lastruper Karnevalsvereins – unter Leitung von Eva Schlangen uns Sonja Smulczynski. und dem Kohlessen begann dann der unterhaltsame Teil der Generalversammlung. Mit Unterstützung von Memorykarten wurde die neue Kohlkönigin ermittelt. Antonia Tepe aus Klein-Roscharden hatte das passende Gegenstück zum farbenfrohen Regenbogen und löste somit Edith Schlangen ab.

Text: Aloys Landwehr Fotos: Nicole Kramer

Beverner Landfrauen spenden für Powerkids

Insgesamt 350 € haben die Landfrauen aus Bevern für den guten Zweck gespendet. Die Idee dazu kam von Prof. Dr. Stern-Sträter aus Cloppenburg, der für einen Vortrag bei den Landfrauen auf ein Honorar verzichtete. So haben die Powerkids Lindern, eine Sportgruppe für geistig und körperlich behinderter Kinder, den Scheck in Empfang nehmen können. Belohnt wurde das Vorstandsteam der Landfrauen mit Kaffee und Kuchen und vielen glücklichen Gesichtern.






Gärtnern auf engstem Raum bei den Landfrauen Friesoythe

Viele neue Informationen erhielten die Landfrauen Friesoythe bei dem Vortrag „Gärtnern auf kleinstem Raum-Hochbeete machen es möglich“. Mechthild Ahlers von der Nds. Gartenakademie referierte zu diesem Thema am vergangenen Mittwoch im Karl-Borromäus-Haus, Altenoythe.

Sie erklärte, ein Hochbeet sei heutzutage eine Ruckzuck-Lösung, ein Verwöhn Programm und keine Vollversorgung, wie es früher üblich war. 120 m² benötige man für eine Komplettversorgung eines 4 Personen Haushaltes.

Für Gartenfreunde sind Hochbeete ein großer Spaßfaktor für Erntefreuden. Die frische Ernte, der Duft der Pflanzen, die Bienen und allein das Anschauen der Beete macht Freude.

Sie schlug vor, 4 Tage vor Ostern ein Ei zu einem Osterhasen zu dekorieren und mit Kresse oder Weizen zu befüllen. Somit erfreuen sich die Kinder zu Ostern, wenn dem Osterhasen Haare auf dem Kopf wachsen.

Frau Ahlers erzählte, in der Landwirtschaft spielt die Temperatursumme 200 eine große Rolle. Das ist der Zeitpunkt, wo das Gras zum Wachsen einsetzt. Sie sprach davon, dass die Natur ihren eigenen Kalender hat. Mit ihren Zeigerpflanzen erkennen wir eine der 10 Jahreszeiten. Der Vorfrühling beginnt z. B. mit der Blüte von Haselnuss und Schneeglöckchen. Dies ist der Startschuss für die Frühlingsbearbeitung von Gemüse, Blumen und Staudenbeeten.

Es stellte sich die Frage: Welche Gemüsepflanzen kann ich lange ernten? Pflücksalat ohne eine geschlossene Rosette ist ideal. Die äußeren Blätter können immer wieder geerntet werden; von März bis Juli. Auch der Neuseeländer Spinat und Rucola, sowie Kapuzinerkresse eignen sich perfekt. Hornfeilchen sind prima zum Dekorieren.

Sie zeigte uns viele Argumente auf, die für ein Hochbeet sprechen. Abgesehen von dem Aspekt der Rückenfreundlichkeit kann  der Küchengarten direkt am Haus sein und man hat das Vertrauen durch selbst zusammengestellte Erden.

Microgemüse gilt als sehr beliebt. Es wird zum Garnieren von Speisen verwendet.

Frau Ahlers gab viele Ideen und Tipps zur richtigen Aufstellung eines Hochbeetes, sowie dessen Anpflanzung und Pflege. Sie demonstrierte mit mitgebrachten Klapprahmen, wie man sich selbst einfach ein Hochbeet-Kasten baut. Ein Mäuseschutzgitter unten am Boden ist wichtig und eine Noppenbahn zur Verkleidung des Innenraumes, die das Holz vor zu schnellem Verrotten schützt. Ca. 5 bis 6 Jahre hält solch ein Beet. Dann sollten die Materialien im Kasten ausgetauscht werden.

Jede Form des Gärtnerns ist heute erlaubt, wenn es uns das Fortbestehen und Weitergeben von wertvollem Wissen rund um den Anbau und die Kultur von Gemüse und heimischen Obst sichert. Hat eine Generation nicht mehr praktisch gegärtnert, geht uns für die nächsten Generationen das Wissen verloren. Das wäre nicht zu verantworten.

Das Motto der Nds. Gartenakademie lautet: „Wissen wachsen lassen!“

Ein toller Vortag lautete das Fazit der Teilnehmerinnen.

Text: Doris Kruse

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Petra Lampe

Ortsgruppe Friesoythe

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Essener Landfrauen „Schüßlern“

Wie kann man mit Schüssler-Salzen das Immunsystem stärken?..

Das war Thema eines Vortrags von Dagmar Iris Kanig aus Bramsche.Christel Uhlhorn vom Vorstandsteam freute sich über 60 interessierte Frauen aller Altersgruppen im „Hotel zum Rathaus“ in Essen.

Biochemie – die Chemie des Lebens nach der Lehre Dr. Schüßlers regen als homöopathisch aufbereitete Salze den lebenswichtigen Mineralstoffaustausch bis in die entlegensten Zellen des Körpers an, erklärte die Heilpraktikerin.

Sie sprach die Anwendungsmethoden, Potenzen und unterschiedlichen Darreichungsformen an. Spannend verfolgten die Besucherinnen die Anregungen der Referentin über die Möglichkeiten der Selbstbehandlung und Hilfestellungen zur Mittelwahl der zwölf Basissalze.

Die Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12 stärkt die Abwehr und hilft bei ersten Erkältungsbeschwerden. Unter „Strom“ stehenden Menschen tut eine „heiße Sieben“ gut. Auch Immun-Kuren und Salzkombinationen sind empfehlenswert, grundsätzlich bestimmt jedoch der individuelle Bedarf die Dosierung der Einnahme, versicherte sie.

Die Einnahme von Schüssler-Salzen kann keine ärztliche Therapie ersetzen, sondern nur ergänzen. Gut informiert bedankte sich Christel Uhlhorn im Namen aller anwesenden Landfrauen bei der Referentin Dagmar Iris Kanig.

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Christel Uhlhorn

Ortsgruppe Essen i.O.

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