Würzige Zutaten sind in jedem Garten zu finden

Wildpflanzen essbar – Landfrauen informieren sich.

Hoch motiviert für die kommende Saison und mit einer Vielzahl an Rezepten verließen die Emsteker Landfrauen eine Veranstaltung mit der Referentin Anke Kreis von der Landwirtschaftskammer Niedersachen.

„Essbare Blüten und Kräuter“ war das Thema des Abends und über 80 Frauen nahmen begeistert die Tipps und Anregungen auf.

Seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte haben heimische Wildpflanzen eine große Rolle im Leben des Menschen gespielt. Sie waren über Millionen von Jahren neben dem jagdbaren Wild unsere Nahrungsquelle. Auch die heilsame Wirkung der Wildpflanzen machten wir uns mit der Zeit zunutze. Die Natur bietet ein überschwängliches Angebot an essbaren Pflanzen und Blüten. Wildkräuter wie Brennnessel, Giersch, Vogelmiere und Co. sind in fast jedem Garten zu finden. Diese „Unkräuter“ werden meistens ausgezupft und landen auf dem Kompost oder in der Tonne.

Doch dafür sind sie zu schade! Spurenelemente, Mineralstoffe und viele Vitamine sind in den Kräutern enthalten. Bei einem Gang durch den naturnahen Frühjahrsgarten lässt sich ein schmackhaftes Blütenpotpourri zusammenstellen. Der Rasen bietet essbare Blütenkörbchen vom Gänseblümchen und mancherorts die vom Vergissmeinnicht.
Mit solcher Blütenfülle lässt sich zum Beispiel eine Blütenbutter herstellen
Auch heute sind die klassischen Küchenkräuter alter Bauerngärten noch unentbehrlich. Schnittlauch, Petersilie, Dill, Ringelblume und Co. bereichern nicht nur optisch die Beete, sie würzen auch sehr aromatisch unsere Speisen.

Natürlich durfte an diesem Abend eine Kostprobe nicht fehlen. Für das leibliche Wohl sorgte ein Frühlingssalat an gefüllten Eiern mit Kräutern.

Die nächste Veranstaltung der Landfrauen findet am 18. Mai statt. Eine Radtour in die Nachbargemeinde Visbek steht auf dem Plan.
Anmeldungen wie immer telefonisch bei Maria Menke, 04473-2328 oder per Mail bei Angela Timmen unter angela.lfe@web.de.