Schlüssel zur guten Kommunikation übergeben.

Emsteker Landfrauen hörten Vortrag.

Menschen in ihrer Kommunikationsfähigkeit stärken, damit sie aktiv am gesellschaftlichen, beruflichen, ehrenamtlichen und privaten Leben teilnehmen können, das ist das Ziel von Dr. Barbara Kappenberg. Die Kommunikationsexpertin der Katholischen Akademie Stapelfeld war zu Gast bei den Emsteker Landfrauen.

Der Mensch spricht nicht nur mit seinem Mund, sondern mit dem ganzen Körper, so die Dozentin. Sie verriet den Frauen, was sie im Umgang mit dem Gegenüber beachten müssen, wenn sie am Ende zum Ziel kommen wollen.

Der ausgestreckte Zeigefinger während des Erzählens, ist tabu. Ebenfalls haben die Hände in den Hosentaschen nichts zu suchen.

Ohne die Fähigkeit der Kommunikation dürfte es weder im Beruf noch im Privatleben einfach sein. Voraussetzung für ein gelungenes Gespräch sei aber das respektvolle Miteinander, erklärte Dr. Kappenberg. Wer erfolgreich kommunizieren wolle, müsse zunächst die nötige Aufmerksamkeit für seinen Gesprächspartner aufbringen. „Durch Körpersprache und Haltung laden wir ein oder aber wir halten Abstand“. Sie riet den interessierten Landfrauen, Blickkontakt zu halten, indem man dem Gesprächspartner direkt auf die Stirn schaut. Das wurde dann auch gleich an Ort und Stelle geübt.

Aufmerksamkeit, Kontakt, die gemeinsame Wellenlänge, Bestätigung und Diplomatie sind die fünf Grundlagen und somit die Werkzeuge der wertschätzenden Kommunikation.

„Manchmal ist ein Schweigen stärker als Worte“, gab Dr. Kappenberg abschließend mit auf den Weg.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.