Emsteker Landfrauen erkunden die Wesermarsch

IMG_0662  Blütenzauber so weit das Auge reicht

 

IMG_0665Tropische Hitze war angesagt. Doch das war kein Grund für 55 Emsteker Landfrauen zu Hause zu bleiben. Auf dem Programm stand der Besuch des Garten Moorriem in der Wesermarsch.

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Doch vorab durfte das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Hierfür hatte das Vorbereitungsteam das Moorriemer Landcafe ausgewählt. Dieses Cafe wird von 3 Landfrauen geführt, die die Emsteker Damen mit selbstgebackenen Torten verwöhnten.


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Gestärkt und in Begleitung einer Gästeführerin, machte sich der vollbesetzte Bus in Richtung Garten. Unterwegs gab es sehr viele Informationen über den Landkreis Wesermarsch. Zu zwei Drittel liegt die Marsch unterhalb des mittleren Flutwasserspiegels. Der gesamte Landkreis ist von umfangreichen Entwässerungssiden und –gräben durchzogen. Ebenso schützen Deiche vor Überflutung, welche das Land vom Wasser der Weser, der Nordsee und des Jadebusens abgrenzen. Man kann auch sagen, wir leben auf einer Halbinsel, so die Gästeführerin schmunzelnd.

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Eine weitere Attraktion war die Fachwerk-Ständerkirche St. Anna aus dem Jahre 1602. In den  siebziger Jahren gab es die Überlegung, die Kirche an das Museumsdorf Cloppenburg zu verkaufen. Doch dann hat man sich 1976 entschlossen, die Kirche zu restaurieren.

 

Das eigentliche Ziel der Reisegruppe kam zum Schluss.

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Der 10 000 Quadratmeter große Garten des Ehepaars Ziburski erstrahlte in den schönsten Farben. Hinter dem traditionellen weißem Fachwerkhaus schmückten zahlreiche Staudenbeete sowie eine Obstwiese das Anwesen. Im Hochsommer bieten die oft ungewöhnlichen Blumen ein Feuerwerk in roten, gelben und orangen Farben.

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Beeindruckt von der Entstehungsgeschichte und den einzelnen Gartenzimmern machten sich die Damen am frühen Abend wieder auf die Heimreise.