Gemeinschaft hat 10 Buchstaben LANDFRAUEN

Mit diesen Worten definierte die Kreisvorsitzende Doris Wieghaus die Gemeinschaft „LANDFRAUEN“ und konnte 250 Landfrauen, die Präsidentin des NLFV Weser Ems Ina Janhsen, Ehrengäste und den Festredner des Abends Bischof Wilfried Theising im Saal Taphorn in Cloppenburg zum Kreislandfrauentag 2019 begrüßen.

Lebenslanges Lernen,aktive, anregende Gemeinschaft, nicht mehr weg zu denken aus dem ländlichen Raum, durchsetzungsfähig, fortschrittlich, reiselustig, aufgeschlossen, unabhängig, ehrenamtlich engagiert und natürlich auch selbstbewusst.

„Es sind nicht die großen Worte, die in der Gemeinschaft grundsätzlich bewegen. Es sind die vielen kleinen Taten des Einzelnen“ zitierte Frau Wieghaus Mildred Scheel.

„Wir sind eine starke Gemeinschaft im Landkreis CLP, durch die das Leben auf dem Lande attraktiv und liebenswert bleibe“. Mit 3581 Mitgliedern in 19 Ortsvereinen, und es werden jährlich mehr.

auch Ina Janhsen betonte: „Wir sind stolz, dass Ihr ein Teil des NLFV Weser-Ems seid und wir gemeinsam die Interessen der Frauen im ländlichen Raum vertreten.

Musikalisch umrahmt wurde der Abend von den Emsteker Frauengruppe „heartchor“ und eine Performance aus „Sister Act“ von den Emsteker Landfrauen. Beide Darbietungen lösten beim Publikum große Begeisterung aus.

Beeindruckt von dem humorvollen Abend und der starken Gemeinschaft zeigte sich Festredner Weihbischof Wilfried Theising. Den Landfrauen dankte er für das starke Engagement, nicht nur im eigenen Verband, sondern auch in den verschiedenen Bereichen von Familie, Beruf und Ehrenamt. Er ermutigte sie, sich auch weiterhin stark einzubringen.

Eine wichtiger Teil des Abends waren die Ehrungen der Landfrauen, die seit dem letzten KLF Tag aus dem Vorstand ausgeschieden sind und dieses Ehrenamt mind. 10 Jahre ausgeübt hatten. Mit einer kleinen persönlichen Laudatio für jede, und einem großen Applaus, ehrten die Anwesenden die Leistungen dieser Frauen.

Die Gäste erlebten an diesem Abend

GESELLIGES; GEMEINSCHAFTLICHES; KULINARISCHES; BESCHWINGTES; HUMORVOLLES UND ANERKENNENDES

Für die Zukunft wünschte sich die Kreisvorsitzende, dass das „Wir Gefühl“ sich immer weiterentwickelt und alle sich immer wieder für die Belange der Frauen im ländlichen Raum einsetzen.

erste Bilder: unter Kreisverband-Bildergalerie

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Margret Emke

Beraterin Hauswirtschaft, Kreisvorstand (Fachberaterin)

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Weihnachten rund um den Globus

KIONA die Weihnachtsfrau – im November zu Gast bei den Lastruper Landfrauen.

Kiona, bekannt aus der Kult-Fernsehserie „Verrückt nach Meer“ berichtet über Weihnachtsbräuche in aller Welt und auf Kreuzfahrtschiffen. Sie hat viele weihnachtliche Bilder aus fernen Ländern im Gepäck und weiß so manche Anekdote zu erzählen. Als Weihnachtsfrau unterhält sie ihr Publikum mit persönlichen Erlebnissen von Bord wie an Land und stimmt bekannte Weihnachtslieder an.

Freuen wir uns auf einen vorweihnachtlichen Abend am Donnerstag, den 28.11.2019 um 19.00 Uhr in der Küchen-Lounge Albers in Schnelten. Anmeldungen nehmen die Lastruper Bezirksfrauen bis zum 09.November 2019 entgegen.


Alte Gemüsearten neu entdecken

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah

Rote Beete, Pastinake, Petersilienwurzel, Steckrübe, Schwarzwurzel und Co. Ernährungsphysiologisch, kulinarisch und zubereitungstechnisch wieder oder neu zu entdecken.

Dipl. Oecotrophologin Beate Langenhorst war der Einladung der Lastruper Landfrauen gefolgt und präsentierte in der Küchen-Lounge Albers in Schnelten alte Gemüsearten. Der Auftakt der Veranstaltung wurde durch ein reichhaltiges Buffet zur wahren Gaumenfreude aller Gäste. Hierfür hatte die Referentin eine Rezeptsammlung zur Verfügung gestellt.

Nachdem die Gerichte, deren Zutaten verschiedenste „alte Gemüsearten“ enthielten, verkostet waren, folgte die Präsentation von Frau Langenhorst. Sie beschrieb den Wandel der Ernährungsgewohnheiten und mögliche Verwendungszwecke für fast in Vergessenheit geratenen Gemüsearten. „Der Trend geht zur regionalen, saisonalen Küche und zum „Selber Kochen“. „Gourmetköche haben diese Art der Nahrungszubereitung wieder „salonfähig“ gemacht.“, weiß die Referentin zu berichten. Das „Konzept Supermarkt“ ist ein weiterer Trend, der immer mehr nachgefragt werde. Ein oder mehere Rezepte werden zum Beispiel per Flyer ausgelegt und die benötigten Zutaten für die Gerichte gibt es passend abgepackt. Bei so einem kompakten Angebot greift der Verbraucher auch zu außergewöhnlichen Versionen, die alte Gemüsearten beinhalten. Frau Langenhorst beschrieb mögliche Verwendungszwecke für fast in Vergessenheit geratene Gemüsearten wie Steckrübe, Pastinake, Mangold. Portulak und viele mehr. Sie ermutigte die anwesenden Landfrauen die „alten Gemüsearten“ neu zu entdecken, egal ob traditionell zubereitet oder ganz neu zu interpretieren und zu verarbeiten.


Selbstbewusst am Puls der Zeit

Essener Verein feiert 70-jähriges Bestehen – Klischee der altmodischen Landfrauen ist längst passe‘

Mehr als 120 Landfrauen konnte die Vorsitzende Rita Kalvelage zur Feier des 70-jährigen Bestehens bei „Kellermann“ in Essen begrüßen. Nach dem Sektempfang und einem gemeinsamen Essen erinnerten die erste Vorsitzende Rita Kalvelage und Christel Uhlhorn zunächst an die Gründung des Vereins. Sieben Vorsitzende und insgesamt 19 Vorstandsfrauen haben in 70 Jahren erfolgreich gearbeitet. Ein großer Dank ging auch an die Vertrauensfrauen, die in den ganzen Jahren ihre Freizeit in Dienst der guten Sache gestellt haben. Die Vorsitzende Doris Wieghaus gratulierte im Namen des Kreislandfrauenverbandes Cloppenburg. „70 Jahre heißt auch sieben Jahrzehnte Verantwortung, Einsatzbereitschaft und Engagement für den Verein.

Doris Wieghaus gratulierte dem amtierenden Vorstand mit Christel Auras, Natalja Dwenger, Bernadette Wichmann, Rita Kalvelage und Christel Uhlhorn zum 70-jährigen Bestehen.

Für einen „Lacher“ des Abends sorgten Rita Kalvelage und Christel Uhlhorn als „Emma und Berta“ mit einem Sketch über Mode im Besonderen und Schönheit im Allgemeinen, die beide scharfzüngig auf die Schippe nahmen.

Emma und Berta

Das die Stimmung zu keinem Zeitpunkt nachließ, dafür sorgte Wolfgang Völker aus Vinnen, der die Sangesfreudigkeit der Landfrauen mit Karaoke auf die Probe stellte.

Als Gesangssolistin zeigte Rita Kalvelage ungeahnte Qualitäten 🙂
Fotos: Clemens Sperveslage
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Christel Uhlhorn

Ortsgruppe Essen i.O.

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Essener Landfrauen in Edewecht

Eine Tagesfahrt führte die Essener Landfrauen nach Edewecht. Dort stand zunächst ein Besuch beim Deutschen Milchkontor auf dem Programm. Der Standort Edewecht der DMK Group produziert hier Schnittkäse, Molkereiprodukte und Butter.

Nach einer Verkostung ging es zum Bauerngarten von Anke zu Jeddeloh. Neben der Besichtigung des über 5000 Quadratmeter großen Gartens mit alten Bäumen, Rhododendren und Staudenrabatten gab es für die Frauen hilfreiche Tipps, wie man aus dem, was im heimischne Garten wächst, eindrucksvolle Pflanzenarrangements zur Dekoration herstellen kann.

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Christel Uhlhorn

Ortsgruppe Essen i.O.

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Frühstück und Vortrag der Landfrauen Friesoythe

Gemütlich frühstücken und dann auch noch damit überrascht werden, dass wir alle vom „Knigge“ noch etwas dazu lernen können.

Petra Lampe begrüßte im Namen des Vorstandsteams der Landfrauen Friesoythe zu „einer mal anderen Tageszeit“ zum gemeinsamen Frühstück. Ein besonderer Gruß galt Margret Emke, Fachberaterin der Landwirtschaftskammer, die schon gleich alles im Blick hatte, denn so gab es für ihren anschließenden Vortrag gleich greifbare Beispiele.

Für viele anregende Gespräche sorgte auch der von ihr verteilte Fragebogen. Einige waren über das Ergebnis sehr überrascht und hatten sichtlich Spaß, dass ein oder andere auszudiskutieren und von Margret die „richtige“ Antwort zu erhalten.

Den anwesenden Frauen wurde u. a.  erklärt, wer wem wann die Hand reicht, wer wen zuerst begrüßt, wo und wie wir mit der Serviette umgehen, wo bleibt der angefangene Aperitif, wie und wo bleibt das Besteck

Bei allem ist das Wichtigste Höflichkeit und Takt, egal welche Regel jetzt aktuell ist.

Ein schöner Samstagmorgen. D a n k e

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Petra Lampe

Ortsgruppe Friesoythe

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Lastruper Landfrauen in Dötlingen

Gätnermeister Olaf Schachtschneider (rechts) erläuterte den Lastruper Landfrauen den Staudengarten

Die Landfrauen wurden bei Kaffee und Kuchen überrascht: „Elise Plietsch“ übernahm das Kommando.

Elise Plietsch (alias Dette Zingler)

„Auch Pflanzen werden gemobbt“, hat Gärtnermeister Olaf Schachtschneider festgestellt. Pflanzen mit dem Namen „stinkender Nießwurz“ wolle niemand. Deshalb nannte man sie in „Palmblattnießwurz“ um und schon laufe der Verkauf, erzählte der Dötlinger beim Besuch der Lastuper Landfrauen. Eine Führung der besonderen Art durch Dötlingen mit Landfrau Elise Plietsch und ein Besuch der Staudengärtnerei Schachtschneider waren die Höhepunkte des Ausflugs.

Gerade saßen die Lastruper bei Kaffee und Kuchen im Kläner Hof in Dötlingen, da platzte aus dem Nichts die adrett gekleidete Dötlinger Landfrau „Elise Plietsch“ (alias Dette Zingler) in den Saal und übernahm spontan das Kommando über die Gruppe. Mit dem Bus ging es in den Ortskern von Dötlingen. „Süh, nu geit dat los!“ kündigte Elise den Aufbruch an, nicht ohne zuvor präzise Anweisungen zu geben, welche Regeln in den nächsten zwei Stunden einzuhalten waren. Und dann holte sie ein dickes, gelbes Tau aus ihrer Tasche und drückte es den überraschten Frauen in die Hände. So marschierte die Truppe in Reih und Glied durch den Ort.

Sie ließ die Besucher an Klatsch und Tratsch aus dem Dorf teilhaben, vermittelte aber ebenso wertvolle Fakten über die Geschichte und die kulturelle Entwicklung „ihres Dötlingen“. Auch einige Denkanstöße zu aktuellen Fragen wie Flüchtlingssituation, Vermüllung von Landschaften und Klimawandel wurden von ihrer spitzen Zunge zur Kenntnis gegeben.

„Wer in Dötlingen und Umgebung „Pflanze“ sagt, meint Schachtschneider“, erzählt die Vorsitzende der Lastruper Landfrauen, Anneget Timme. „Die Brüder Jens, Udo und Olaf betreiben eine Staudengärtnerei, eine Baumschule und den Pflanzenhof, eine weithin bekannte Adresse für Gartenpflanzen jeder Art, die überdies aus der Region stammen und an das Klima angepasst sind“, so Timme. Olaf Schachtschneider spüre immer wieder Neuheiten und Raritäten auf und biete diese seinen Kunden an. Schachtschneider führte dann durch sein Pflanzenparadies. Er selber bezeichnet sich als „pflanzenverrückt“. Zurzeit seien der Storchschnabel „Rozanne“, hier wurde die Blütezeit durch Kreuzung früh- und spätblühender Sorten extrem verlängert, und das spanische Gänseblümchen beliebte Staudenarten. Gladiolen und Astern seien enorm out, was auch schon für Hortensien, die jetzt gerade trendy seien, eine Zeit lang galt.

Schachtschneider empfahl, verschiedene Stauden durcheinander zu pflanzen. Und Dahlienknollen bleiben bei ihm ganzjährig im Boden. „Etwas tiefer gepflanzt, mit Laub und Tannenreisig abgedeckt, überstehen sie in der Regel die Winter“, so der Gärtnermeister, in dessen Arboretum unter anderem mehr als 250 unterschiedliche Magnoliensorten wachsen.

Olaf Schachtschneider (rechts) stellt Alterniven zum Buchsbaum vor.

Und „Gärtner“ Schachtschneider berichtet auch über die Enrwicklung einer Norddeutschen Rose namens „Moin moin“, ein typisch norddeutsches Gewächs, das sich als Gastgeschenk aus dieser Region eignet, so die Vorsitzende der Lastruper Landfrauen.

Text: Aloys Landwehr Fotos: Annegret Timme