Landfrauen Emstek erkunden das Sauerland

Balve von seiner schönsten Seite zeigen– das hatten sich die Balver Landfrauen auf den Plan geschrieben, als wir am letzten Wochenende im September zum Gegenbesuch im Sauerland waren.

Foto: Karin Averbeck

Foto: Karin Averbeck

Nach der Begrüßung durch die Gastgeberinnen mit Sektempfang und westfälischer Kartoffelsuppe auf dem Jungferngut Lösse ging es zur Balver Höhle, der größten offenen Kulturhöhle in Europa. Hierin  können ca. 2000 Menschen feiern oder bei Konzerten die einzigartige Akustik und Atmosphäre erleben. Die Landfrauen erfuhren hier, welche Bedeutung die Schützenvereine im Sauerland haben. Viele Gemeinden im Sauerland sind  stolz auf ihre riesigen Schützenhallen mit ihren repräsentativen Festsälen.  Die Balver Schützenbruderschaft St. Sebastian, die Eigentümerin der Höhle ist, feiert seit über 150 Jahren stattdessen ihr Fest in „ihrem Felsendom“. An drei Festtagen beleben Tausende trinkfeste Gäste von nah und fern die Höhle und ihren Vorplatz. Ähnlich wie beim Stoppelmarkt kommen an diesen Tagen viele Ehemalige in ihre Heimat zurück.

Welche wirtschaftliche Bedeutung die Eisenerzvorkommen des nordöstlichen Sauerlandes hatte, erfuhren die Landfrauen  dann in der Luisenhütte, einem Museum mit der  ältesten vollständig erhaltenen Einrichtung einer Hochofenanlage Deutschlands. Daran anschließend hatten die gastgebenden Landfrauen zum Kuchenbuffet in die  VIP-Lounge  der Reitanlage Wocklum auf dem Gelände der Familie von Landsberg-Velen geladen,  dessen Schloß anschließend besichtigt wurde.  Nach einer kurzen Nacht mit leckerem Frühstück auf dem Schultenhof standen an diesem Tag die Besichtigung der Burg Altena und eine Fahrt durch das Hochsauerland auf dem Programm. Mit dem Kaffeetrinken auf der „Almhütte  Wildewiese“ endete dann bei traumhaftem Wetter  das schöne Wochenende.