Alles „rund um die Milch“ bei den Landfrauen Friesoythe

Der Abend der Landfrauen Friesoythe Anfang März wurden zum Thema Milch- und Milchprodukte gestaltet. Die Landfrauen aus dem Ortsteil Schwaneburg/Schwaneburgermoor hatten sich so einiges einfallen lassen. Eine interessante Tischdeko, angepasst ans Thema, da wurden z. B. die Blumen in Milchdosen und -flaschen dekoriert.

Nachdem Annegret Himmelreich alle begrüßte und sich im Namen des Vorstandsteams bei den Frauen bedankte, übernahm Adelheid Schmies als Vertrauensfrau. Auch sie begrüßte alle ganz herzlich und dankte ihren Mitstreiterinnen für die tatkräftige Unterstützung.  Zur Begrüßung wurde ein Apfel-Milch-Shake gereicht.

Iris Meyer hatte einiges Wissenswerte im Gepäck. So verriet sie, dass ja bereits in der Bibel vom Land in dem die Milch und Honig fließt berichtet wird und allen sicherlich bekannt sei, dass schon Kleopatra in Milch badete. Die Milch erlebte über die Jahre ein auf und ab. Das Problem war, dass der Mensch eigentlich von Natur aus keine Milch verträgt. Die Menschen haben sich daran jedoch nicht gestört und trotz Bauschmerzen weiterhin Milch getrunken, somit haben sich in weiten Teilen der Erde die Gene angepasst. Professionelle Milchprodukte gibt es seit dem 16. Jahrhundert, sie wurden in England entwickelt. Weiter berichtete Iris über Gesundheitsfaktoren zur Milch, zu Proteinen, Kalzium für die Knochendichte, Vitaminen und Fettsäuren. Auch wurde der Trend und die Entstehung von Milchersatzprodukten von ihr aufgenommen und erklärt. So hörten wir von Reis-, Hafer- und Kokosmilch aber auch von Molke-Bad und Jogurt-Duschgel.

Jede/r Deutsche trinkt im Durchschnitt pro Tag eine Tasse Milch. Das Fazit des Vortrages ist:

„Milch ist immer noch ein gesundes Produkt, dass gefördert werden sollte.“

Viele hatten schon einen Blick in die Rezeptsammlung geworfen und freuten sich auf abwechslungsreiche bekannte aber auch neue Speisen. Aus kleinen Schnapsgläsern gab es Goldene Milch und einen Buttermilch-Sanddorn-Drink.

Dann ging es ans Büfett mit einer großen Auswahl: Käsewähe, Süßkartoffeleintopf, Chicken-Curry mit Kokosmilch und Frittata-Gemüse-Eierkuchen. Und was natürlich nicht fehlen durfte – der Nachtisch. Auch hier eine tolle Auswahl von Milch-Frucht-Eis über Himmlischer Nachtisch, Quarkspeise Dolores, Karamellpudding mit Mandelblättchen und Milchreistorte mit Kirschen wurde jedem Geschmack etwas geboten.

In guten Gesprächen wurden die Rezepte besprochen, ein Gläschen getrunken und Neuigkeiten ausgetauscht.  Ein toller Abend, an den wir uns gerne zurückerinnern, vor allem dann, wenn eines der Rezepte aufgeschlagen und nachgekocht wird. Oder aber auch dann, wenn die selbstgemachte Handcreme angewandt wird.

Vielen Dank an alle, die gekommen sind, aber natürlich besonders an die Frauen aus Schwaneburg/Schwaneburgermoor für die Vorbereitung und Beköstigung an diesem Abend.


Gärtnern auf engstem Raum bei den Landfrauen Friesoythe

Viele neue Informationen erhielten die Landfrauen Friesoythe bei dem Vortrag „Gärtnern auf kleinstem Raum-Hochbeete machen es möglich“. Mechthild Ahlers von der Nds. Gartenakademie referierte zu diesem Thema am vergangenen Mittwoch im Karl-Borromäus-Haus, Altenoythe.

Sie erklärte, ein Hochbeet sei heutzutage eine Ruckzuck-Lösung, ein Verwöhn Programm und keine Vollversorgung, wie es früher üblich war. 120 m² benötige man für eine Komplettversorgung eines 4 Personen Haushaltes.

Für Gartenfreunde sind Hochbeete ein großer Spaßfaktor für Erntefreuden. Die frische Ernte, der Duft der Pflanzen, die Bienen und allein das Anschauen der Beete macht Freude.

Sie schlug vor, 4 Tage vor Ostern ein Ei zu einem Osterhasen zu dekorieren und mit Kresse oder Weizen zu befüllen. Somit erfreuen sich die Kinder zu Ostern, wenn dem Osterhasen Haare auf dem Kopf wachsen.

Frau Ahlers erzählte, in der Landwirtschaft spielt die Temperatursumme 200 eine große Rolle. Das ist der Zeitpunkt, wo das Gras zum Wachsen einsetzt. Sie sprach davon, dass die Natur ihren eigenen Kalender hat. Mit ihren Zeigerpflanzen erkennen wir eine der 10 Jahreszeiten. Der Vorfrühling beginnt z. B. mit der Blüte von Haselnuss und Schneeglöckchen. Dies ist der Startschuss für die Frühlingsbearbeitung von Gemüse, Blumen und Staudenbeeten.

Es stellte sich die Frage: Welche Gemüsepflanzen kann ich lange ernten? Pflücksalat ohne eine geschlossene Rosette ist ideal. Die äußeren Blätter können immer wieder geerntet werden; von März bis Juli. Auch der Neuseeländer Spinat und Rucola, sowie Kapuzinerkresse eignen sich perfekt. Hornfeilchen sind prima zum Dekorieren.

Sie zeigte uns viele Argumente auf, die für ein Hochbeet sprechen. Abgesehen von dem Aspekt der Rückenfreundlichkeit kann  der Küchengarten direkt am Haus sein und man hat das Vertrauen durch selbst zusammengestellte Erden.

Microgemüse gilt als sehr beliebt. Es wird zum Garnieren von Speisen verwendet.

Frau Ahlers gab viele Ideen und Tipps zur richtigen Aufstellung eines Hochbeetes, sowie dessen Anpflanzung und Pflege. Sie demonstrierte mit mitgebrachten Klapprahmen, wie man sich selbst einfach ein Hochbeet-Kasten baut. Ein Mäuseschutzgitter unten am Boden ist wichtig und eine Noppenbahn zur Verkleidung des Innenraumes, die das Holz vor zu schnellem Verrotten schützt. Ca. 5 bis 6 Jahre hält solch ein Beet. Dann sollten die Materialien im Kasten ausgetauscht werden.

Jede Form des Gärtnerns ist heute erlaubt, wenn es uns das Fortbestehen und Weitergeben von wertvollem Wissen rund um den Anbau und die Kultur von Gemüse und heimischen Obst sichert. Hat eine Generation nicht mehr praktisch gegärtnert, geht uns für die nächsten Generationen das Wissen verloren. Das wäre nicht zu verantworten.

Das Motto der Nds. Gartenakademie lautet: „Wissen wachsen lassen!“

Ein toller Vortag lautete das Fazit der Teilnehmerinnen.

Text: Doris Kruse

Friesoyther Vorstandsteam komplett, Programm 2020 steht

Eröffnung der Generalversammlung durch Katja Engelmann

Auf der Generalversammlung konnte das Vorstandsteam auf ein ereignisreiches Jahr 2019 zurückblicken. Annegret Himmelreich rief die vielen Ereignisse noch mal in Erinnerung. Eine Fahrt zur EWE, ein Bossel Nachmittag, eine Fahrradtour, Beteiligung am Pfarrfest, das Strohmuseum in Twistringen mit Garten Bellersen, Vorträge und dann die Fahrt nach Lübeck/Travemünde.

Agnes Norrenbrock wurde von Christa Grieshop und Elsbeth Franzen eine einwandfreie Kassenführung bestätigt. So stand der Entlastung des Vorstandes nichts im Weg.

Petra Lampe stellt das Programm für das Jahr 2020 vor. Im Februar wird Mechthild Ahlers uns über Hochbeete informieren. Mal sehen, ob das ein oder andre dann demnächst in Friesoythe und Umgebung zu finden ist.  Im März geht es um Ernährung. Wir erfahren  alles über Milch und Milchprodukte, dafür werden die Frauen aus dem Ortsteil Schwaneburg/Schwaneburgermoor unter der Leitung von Adelheid Schmies ganz sicher sorgen.

Schon im letzten Jahr sind wir gestartet, jetzt rückt es merklich näher, unser 60jähriges Jubiläum. Wir freuen uns auf ein buntes Programm, eine Theatergruppe probt schon fleißig, einen Überraschungsgast, Tanz, Ehrengäste und vor allem auf unsere LandFrauen, denn wir sind nur einmal 60 Jahre jung.

Zum Maigang geht es an die Talsperre. Bitte die Terminänderung auf den 08. Mai beachten. Vertrauensfrau Elsbeth Franzen und Team wird diesen Abend für uns gestalten. Auch Schäferin Gesine ist dabei.

Im Juni geht es zu Bünting nach Nortmoor. Mal sehen, was wir anschließend alles über Tee wissen.

Aufs Fahrrad schwingen wir uns im Juli und besuchen den Garten Jakobi, nicht ohne uns unterwegs gut zu stärken.

Im August ist eigentlich Pause, doch der Ferienpass hält uns dann auf Trab.

Im September wollen wir Gesichter lesen. Ein Vortrag Physiogonomik ist gebucht.

Im Oktober steht der Bauernmarkt auf dem Programm und eine Fahrt zum Theaterschiff oder ins Packhaustheater nach Bremen

Im November zeigen wir unsere Kreativität, zu welchem Thema gebastelt oder gewerkelt wird, wird sich noch herausstellen.

Traditionsgemäß folgt dann im Dezember die Weihnachtsfeier. Hier freuen wir uns auf einen schönen Abend in Kampe, vorbereitet von Maria Hogeback und Maria Laing mit Team.

Für Katja Engelmann und Tatjana Lindemann ist die Zeit im Vorstandsteam vorbei. Sie scheiden auf eigenen Wunsch aus. Agnes Norrenbrock, Annegret Himmelreich und Petra Lampe haben für die beiden ein kleines Video zum Lied von Reinhard Mai „Abschied“ vorbereitet und sagen damit im Namen aller Friesoyther LandFrauen DANKE SCHÖN. Sowohl Katja als auch Tatjana erhalten die CD mit dem Video und ein Geschenk.

Danke für die Zeit mit Euch, wir hatten viel Spass!!

Adelheid Schmies erklärt sich bereit, die Wahl zum Vorstand zu leiten.

Doris Kruse und Marlies Vahle vervollständigen das Vorstandsteam, denn Annegret Himmelreich, Agnes Norrenbrock und Petra Lampe nahmen die Wiederwahl an.

Zum Abschluss des abends wurde eine von Petra Lampe vorbereitete Diashow mit Bildern des Jahres 2019 gezeigt.

Wir freuen uns auf ein spannendes und tolles Jahr mit Euch

Frohe Weihnachten aus Friesoythe

Weihnachtswünsche

Wir wünschen euch zur Weihnachtszeit

ein Päckchen voll Gelassenheit,

die euch die Weihnachtstage retten,

die Wogen voller Hektik glätten.

Wir wünschen euch zur Weihnachtszeit

ein Päckchen voll Besinnlichkeit,

die euch die Werte läßt erkennen,

um sie beim wahren Wert zu nennen.

Wir wünschen euch zur Weihnachtszeit

ein Päckchen voller Herzlichkeit,

die euch euer Leben heller macht,

wenn auch die Sonne mal nicht lacht.

Was jetzt zu wünschen übrig bliebe?

Ein Päckchen voller Menschenliebe!

Nicht nur zur Weihnachtszeit!

Wir wünschen es euch für alle Zeit!

Wir wünschen allen Landfrauen und Euren

Familie, sowie allen, die diese Wünsche lesen, ein schönes,

besinnliches Weihnachtsfest

und ein gutes Jahr 2020.

      Agnes     Annegret    Katja     Petra    Tatjana 

Vorstandsteam Landfrauen Friesoythe     

Weihnachtsfeier bei den Landfrauen Friesoythe

In gemütlicher adventlicher Atmosphäre stimmten sich die Landfrauen Friesoythe auf das Weihnachtsfest ein.

In diesem Jahr haben die Landfrauen aus den Ortsteilen Schlingshöhe/Meeschen einen stimmungsvollen Abend vorbereitet. Vertrauensfrau Birgit Anneken begrüßte alle Frauen und wünschte einen schönen Abend bei Punsch, Kilmerstuten mit Schinken und Käse sowie Gebäck und vielen Leckereien. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.

Kurzweilige Geschichten, gelesen von Marion Lübbers und schöne Advents- und Weihnachtslieder, begleitet von Manuela von Garrel auf dem Akkordeon brachten die richtige Stimmung. Jede Frau erhielt zur Erinnerung die Geschichte 15 Perlen des Lebens, mit 4 besonders für die Landfrauen ausgesuchten Perlen, geschenkt.

Das Vorstandsteam erhielt ebenfalls ein Präsent. Dafür herzlichen Dank. Wir haben uns sehr darüber gefreut. Vielen Dank an die Frauen aus Schlingshöhe/Meeschen für die tolle Vorbereitung und Durchführung der Weihnachtsfeier und an Euch alle, die dabei waren und zum Gelingen beigetragen haben.

Frühstück und Vortrag der Landfrauen Friesoythe

Gemütlich frühstücken und dann auch noch damit überrascht werden, dass wir alle vom „Knigge“ noch etwas dazu lernen können.

Petra Lampe begrüßte im Namen des Vorstandsteams der Landfrauen Friesoythe zu „einer mal anderen Tageszeit“ zum gemeinsamen Frühstück. Ein besonderer Gruß galt Margret Emke, Fachberaterin der Landwirtschaftskammer, die schon gleich alles im Blick hatte, denn so gab es für ihren anschließenden Vortrag gleich greifbare Beispiele.

Für viele anregende Gespräche sorgte auch der von ihr verteilte Fragebogen. Einige waren über das Ergebnis sehr überrascht und hatten sichtlich Spaß, dass ein oder andere auszudiskutieren und von Margret die „richtige“ Antwort zu erhalten.

Den anwesenden Frauen wurde u. a.  erklärt, wer wem wann die Hand reicht, wer wen zuerst begrüßt, wo und wie wir mit der Serviette umgehen, wo bleibt der angefangene Aperitif, wie und wo bleibt das Besteck

Bei allem ist das Wichtigste Höflichkeit und Takt, egal welche Regel jetzt aktuell ist.

Ein schöner Samstagmorgen. D a n k e

Halbtagesfahrt der Landfrauen Friesoythe ins Strohmuseum und in den Garten Bellersen

Im Juli stand das überregional bekannte Strohmuseum in Twistringen  als erstes auf dem Programm der Halbtagesfahrt der Friesoyther Landfrauen.

Fast 300 Jahre lang fand ein Drittel der Einwohner Twistringens mit der Strohverarbeitung in Heimarbeit, Gewerbe und Handel sein Einkommen. Das in dieser Form einzigartige Museum zeigt anhand zahlreicher Exponate die Geschichte und Entwicklung der Strohverarbeitung in Twistringen. Neben Maschinen und Geräten wird dort die Verarbeitung des Rohstoffes Stroh zu Gebrauchsprodukten (z.B. Malotten, Strohhüte, Strohalme usw.) von den Anfängen bis in die heutige Zeit gezeigt.

Uns wurde in einer Führung durch das Museum viel geboten. So konnten wir  beobachten, wie ein Strohhut entstand oder Trinkhalme und Malotten hergestellt und bearbeitet wurden. Kaum eine Teilnehmerin wusste was eine Malotte ist. Sie diente damals zur Ummantelung von Weinflachen für den Transport und deren Lagerung.

Außerdem hatten wir dort die Gelegenheit den größten Strohhut der Welt zu besichtigen. Zum 750-jährigen Jubiläum der Stadt Twistringen im Jahr 2000 wurde vor dem Rathaus ein riesiger Strohhut angefertigt. Der Hut stellt mit einem Durchmesser von etwa 5,50m  eine 20-fache Vergrößerung eines „Kreissäge-Hutes“ aus den 1920er Jahren dar. Diese Leistung wurde auch durch einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde gewürdigt. Zur Feier kam auch der in Twistringen geborene TV-Moderator Reinhold Beckmann.

Nach der Führung hatten wir die Möglichkeit, in der gemütlichen Museumsdiele bei Kaffee und Kuchen die Twistringer Gastfreundschaft kennenzulernen. Im Museumsladen konnten zahlreiche aus Stroh gefertigte Produkte erworben werden. Darunter nützliche und dekorative Strohhüte für Frauen und Männer,  kunstgewerbliche Gebrauchs- und Dekorationsgegenstände aus Strohgeflecht, Stroh und Gräsern. So manch eine Landfrau kam anschließen „Behütet“ zur Gruppe zurück.

Als nächstes stand der Garten der Familie Bellersen auf dem Programm. Nach kurzer Fahrt wurden wir am Torbogen des neuen Eingangs des Gartens ganz  herzlich von Heinrich Bellersen, einem ehemaligem Landwirt, empfangen. Zuerst wies er uns auf einen Spruch auf einer Dachpfanne hin. Dort stand zu lesen: „Zuerst hatte ich den Garten, dann hatte der Garten mich“. Stattliche 5500 Quadratmeter misst der Garten der Familie in Mörsen. Nach dem Eingang zeigen neue Wegweiser die Route durch den in verschiedene Themenbereiche aufgeteilten Garten. Gerade betrachtet man noch die Sitzgelegenheit mit den Keramik-Insignien, da hört man schon ein Plätschern hinter der nächsten Hecke. Der fernöstliche Teil mit seinem künstlich angelegten Teich beinhaltet neben Kois auch verschiedene Wasserpflanzen. Im Mediterranen Teil befinden sich unterschiedlich gebaute Springbrunnen, liebevoll gestaltete Wege und Torbögen und sehr vieles mehr. Im Juli veranstaltet die Familie Bellersen, wie in den vergangenen Jahren, eine italienische Nacht. Ab 19 Uhr können Interessierte in lauer Sommerabend-Atmosphäre,  mit Wein sowie Antipasti ausgestattet, auf Entdeckertour im Garten umher wandeln. Der Garten ist eine Reise wert!

Den Text hat Annegret Himmelreich geschrieben, die Fotos sind von Petra Lampe

Landfrauen Friesoythe on Tour in Lübeck und Travemünde

„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben!“

Wir haben es erlebt!!

Vom 14.bis zum 16. Juni sind wir mit 28 Frauen nach Lübeck gestartet. Nach dem Gruppenfoto und dem Verteilen einer Tüte mit Stadtplan von Lübeck und Travemünde, einem Kugelschreiber und einem Button mit dem Namen der jeweiligen Teilnehmerin konnte die Fahrt starten. Natürlich durfte auch eine kleine Stärkung für den Kreislauf nicht fehlen. Alle Teilnehmerinnen waren guter Dinge und los ging es mit unserem Busfahrer Werner, vom Unternehmen Kohorst.

Auf halbem Wege gab es Frühstück am Bus. Werner hatte frisch gekochten Kaffee und belegte Brötchen an Bord. Nach kurzer Pause ging es weiter, denn um 11.30 Uhr fand die erste Besichtigung statt. Die Glasmanufaktur “Rotter Glas“,  seit Generationen im Familienbesitz, vermittelte uns  besondere Eindrücke und faszinierende Einblicke ins Handwerk der Glaskunst.

Danach stand ein weiterer Punkt für den ersten Tag auf der Liste. Um 13.30 Uhr besichtigten wir die Mazipanerie „Niederegger“.  Zuerst gab es Kaffee und Kuchen – natürlich Marzipantorte. Anschließend fand eine Führung im Obergeschoss  des Unternehmens statt. Dabei ging es nicht nur um die Geschichte sondern auch die Herstellung von Marzipan anhand von Videomaterial und persönlicher Erklärung. Mit einem kleinen Präsent wurden wir verabschiedet und bekamen die Gelegenheit einige Produkte der Firma zu erwerben.

Um 15.00 Uhr erwartete uns schon vor der Marzipanerie die Stadtführerin in einem historischen Kostüm. Mit Leidenschaft und viel Wissen über die Geschichte der Stadt Lübeck erklärte sie uns einige Gebäude, deren Geschichte und Besonderheiten. Darunter waren z.B. das Buddenbrook-Haus, das Heiligen-Geist-Hospital und der diversen „Gänge“. Eine sehr interessante Führung, die bei vielen im Gedächtnis bleiben wird.

Am Ende der Führung brachte uns der Bus in unser Hotel. Dort hatten wir Gelegenheit unsere Zimmer aufzusuchen und uns frisch zu machen, denn um 19.00 Uhr wurden wir im Altstadtbrauhaus zum Abendessen erwartet.

Nach Beendigung des Essens, hatten wir den Abend zu freien Verfügung. Ein Teil der Frauen zog sich auf ihr Zimmer zurück und andere machten es sich im italienischen Lokal, unten im Hotel, gemütlich. Nach einer frohen, lustigen Runde und einem Wirt, mit einem Herz für Landfrauen, gingen dann alle vergnügt ins Bett.

Am Samstag stand nach einem üppigen Frühstücksbuffet die St. Petri  Kirche auf dem Programm. Leider machte uns ein Unwetter einen Strich durchs Programm. Aber so hatten wir die Gelegenheit, von unserem Bus aus, das Holstentor im Regen zu bewundern.

Pünktlich zum nächsten Termin schien wieder die Sonne. Um 11.00 Uhr hieß es  dann: „Leinen los“. Auf der Ms Hermes ging es auf der Trave Richtung Travemünde.

Dort angekommen erwartete uns schon vor Ort die Stadtführerin vom Tag zuvor. Sie erklärte uns wieder auf ihre interessante Art die Altstadt, die Geschichte mit ihren Sehenswürdigkeiten. Nach Kaffee und Kuchen im „Cafe Marina“ hatten alle Frauen die Gelegenheit die Stadt selbst zu erkunden.

Angekommen im Hotel erwartete uns ein 3-Gänge Menu und ein gemeinsamer Abend.

Nach dem Frühstück traten wir die Heimreise an. Natürlich nicht ohne Programm. Der Karls-Erlebnishof, ein Bauernmarkt mit Hofküche, war das erste Ziel. Dort konnten wir bei einigen Vorführungen dabei sein und sehen wie z.B. Erdbeermarmelade in riesen Mengen gekocht wird, wie die typischen Karls-Bonbon hergestellt und Brot gebacken wurde. Bei diesem Erlebnishof dreht sich vieles um die Erdbeere. Es gab z. B. Erdbreersenf, Erdbeerbrötchen, Erdbeerbratwust und vieles mehr, sogar an vielen Ecken zum Probieren. Ein Hof der mit viel Liebe aus gerauchten Gegenständen gestaltet wurde. So wurden z. B. aus alten Nähmaschinen Lampenschirme oder Tische gestaltet.

Beeindruckend die Sammlung mit 40.000 Kaffekannen. Weltrekordhalter!

Weiter ging es nach Scharbeutz, an die Standpromenade mit Zeit zur freien Verfügung bis zur endgültigen Abreise nach Hause. Ein bisschen müde, aber zufrieden, von der Reise kamen wir pünktlich  in Friesoythe an.

Alles im allen eine gelungene Fahrt. Der Wettergott war uns wohlgesonnen, die Autobahn hatte auch keinen Stau für uns  und alle Teilnehmerinnen waren gut gelaunt.                 Einmalig!

Text: Annegret Himmelreich

Maitour der Landfrauen Friesoythe

Bei tollem Wetter starteten wir unsere Maitour und besuchten die Sommerkirche in Kampe.

Zur Andacht in der aktuellen Reihe der Kamper Sommerkirche zum Thema Schöpfungsgeschichten „Seht ich mache alles neu“ wurden alle herzlich von Niklas Reinken begrüßt, der sichtlich von der Anzahl der Frauen und dann auch von der Stimmpower beeindruckt war. Niklas Reinken wurde von Doris Focken und ihrem Ehemann unterstützt. Ein toller Start in den Abend.

Weiter ging es mit dem Fahrrad zum „Hof Kampe“ zu Maike Torst-Saur. Meike Torst-Saur ist Tierheilpraktikerin. Hauptsächlich werden auf ihrem Hof, den sie mit ihrem Ehemann betreibt, Hunde und Pferde behandelt. Auch ambulante Therapien sind möglich. So konnten wir das Training eines Pferdes auf dem Laufband

sowie die gleichzeitige Behandlung mit einem Inhalationsgerät beobachten und erhielten ausführliche Erklärungen dazu. Auch die Akupunktur,

Bioresonanz, Mykotherapie, Homöopathie und Organtherapie sowie die Physikalische Therapie wurden von Frau Torst-Saur erklärt und alle Fragen beantwortet. Ein interessanter Programmpunkt für alle. Da das Vorbereitungsteam der Frauen aus Kampe immer noch nicht verraten hatte, was als nächstes folgen würde und wo es dann auch eine kleine Stärkung geben könnte, ging es mit Spannung aufs Fahrrad oder ins Auto.

Am Ziel auf der Double Wings Quater Horse Ranch empfing man uns mit Westernmusik in einer im Westernstyl gestalteten alle. Die Besitzerin und Landfrau, Helga Vrey, begrüßte alle Landfrauen herzlich und schon gab es die nächste Darbietung.

Zwei Reiterinnen im Westernlook zeigten ihr Können und das der Pferde. Es gab eine beeindruckende Darstellung wie Reiter und Pferd aufeinander eingehen und sich durch nur wenige Bewegungen verstehen. Wichtige Voraussetzungen für die Arbeit z. B. beim Viehtrieb oder Westernreiten. Fasziniert sahen wir zu und bekamen detaillierte Erklärungen von Helga. Tolle Leistungen der Reiterinnen und Pferde, die auf dem Hof ausgebildet werden. Weiter gibt es dort auch Pferdeboxen mit Unterstellmöglichkeiten.

Nach dieser Darbietung folgten die Gaumenfreuden. Gegrilltes (hier waren einige Ehemänner am Werk) und tolle Salate sowie Getränke wurden angeboten.

 Ein rundum gelungener Abend.

Vielen Dank an das Vorbereitungsteam aus Kampe.

Friesoyther Landfrauen boßeln

Geplant war eine Kaffeetafel im „Hus an der Soeste“, doch leider machte uns der Wettergott einen Strich durch die Planung. Annegret ermöglichte es uns spontan mit der Unterstützung der Pehmertanger Frauen, den Kaffee bei sich zu servieren, der Boßelnachmittag wurde als Spielenachmittag angekündigt und musste nicht ausfallen. Während wir uns Kaffee und Kuchen schmecken ließen, meinte der Regen es sei gut gewesen.

Schnell Jacken an und Bollerwagen gepackt, so konnte die Boßeltour doch noch stattfinden.

Nachdem wir mit der Kugel auf und neben der Straße viel Spaß hatten, wurde gemeinsam gegessen, geklönt und der Tag gesellig ausklingen lassen. Alles super geklappt.