Maibowle, Mühlenteich und Musterküche

Oder wie Maria so schön sagte, die M-Tour mit Monika.

Emsteker Landfrauen besuchen die Gemeinde Visbek.

Auf eine Radtour in die Nachbargemeinde Visbek ließen sich über 70 Frauen des LandFrauenverein Emstek ein. Das erste Etappenziel war die Gärtnerei Zurhake im Ortsteil Erlte, eines von 13 Bauernschaften der Visbeker Gemeinde.

Doch auch die Kaffeetafel mit leckerem Tortenbufett durfte nicht fehlen. Hierfür hatte das Vorbereitungsteam die Gaststätte Bramlage in der Ortsmitte Varnhorns ausgewählt. Als Highlight erwies sich die Besichtigung der festlich geschmückten Eventscheune. Diese war vor 5 Jahren aus einem  ehemaligen Wirtschaftsgebäude mit außergewöhnlichem Rundbogendach entstanden.

Einen weiteren Boxenstopp gab es dann auf dem Hof Hubbermann, der mit seinem Mühlenteich und der Hubertusmühle die Reisegruppe begeisterte. Bei einer süffigen Maibowle berichteten die Gastgeber über den mehr als 500 Jahre alten Familienbesitz im Ortsteil Siedenbögen. Nachdem das Mühlengebäude 2007 bis auf die Grundmauern niederbrannte, wurden an gleicher Stelle idyllische Ferienwohnungen errichtet.

Das Möbelhaus Debbeler war dann der nächste Programmpunkt der radelnden Landfrauen. Hier wurden sie vom Ehepaar Debbeler und ihrem Team im Küchenhaus erwartet. Bereits in der 3. Generation befindet sich das Möbelhaus in Visbek.

Als kleines Handwerksunternehmen angefangen, hat es sich zu einer festen Größe in Südoldenburg entwickelt. Nach einem Sektempfang und vielen Informationen durch den Geschäftsführer Georg Debbeler, führte ein Mitarbeiter die Damen in die Welt der Küchen ein. Dampfgarer, Dunstabzugstechnik und viele Neuigkeiten weckte das Interesse. Nach der Verköstigung eines Spargelsalates, wobei dieser im Dampfgarer gegart wurde, ging es dann zum letzten Programmpunkt, dem Radlerbüfett bei „Zittermann“ in Erlte.

 

 

 

Emsteker Landfrauen auf Radtour

Am Freitag, 18. Mai 2018, starten wir Emsteker Landfrauen um 13.30 Uhr beim Dorfgemeinschaftshaus (Garther Schule)  in Garthe.

Unsere Tour führt uns in die Gemeinde Visbek. Bei Helga Bramlage in Varnhorn gibt es Kaffee und Kuchen. Zum Ausklang des Nachmittags gibt es ein Radlerbüfett  im Gasthof Hogeback (Zittermann) in Erlte.

Lasst euch überraschen, der Tag hat noch mehr zu bieten! Übrigens, die Fahrt findet bei jedem Wetter statt.

Würzige Zutaten sind in jedem Garten zu finden

Wildpflanzen essbar – Landfrauen informieren sich.

Hoch motiviert für die kommende Saison und mit einer Vielzahl an Rezepten verließen die Emsteker Landfrauen eine Veranstaltung mit der Referentin Anke Kreis von der Landwirtschaftskammer Niedersachen.

„Essbare Blüten und Kräuter“ war das Thema des Abends und über 80 Frauen nahmen begeistert die Tipps und Anregungen auf.

Seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte haben heimische Wildpflanzen eine große Rolle im Leben des Menschen gespielt. Sie waren über Millionen von Jahren neben dem jagdbaren Wild unsere Nahrungsquelle. Auch die heilsame Wirkung der Wildpflanzen machten wir uns mit der Zeit zunutze. Die Natur bietet ein überschwängliches Angebot an essbaren Pflanzen und Blüten. Wildkräuter wie Brennnessel, Giersch, Vogelmiere und Co. sind in fast jedem Garten zu finden. Diese „Unkräuter“ werden meistens ausgezupft und landen auf dem Kompost oder in der Tonne.

Doch dafür sind sie zu schade! Spurenelemente, Mineralstoffe und viele Vitamine sind in den Kräutern enthalten. Bei einem Gang durch den naturnahen Frühjahrsgarten lässt sich ein schmackhaftes Blütenpotpourri zusammenstellen. Der Rasen bietet essbare Blütenkörbchen vom Gänseblümchen und mancherorts die vom Vergissmeinnicht.
Mit solcher Blütenfülle lässt sich zum Beispiel eine Blütenbutter herstellen
Auch heute sind die klassischen Küchenkräuter alter Bauerngärten noch unentbehrlich. Schnittlauch, Petersilie, Dill, Ringelblume und Co. bereichern nicht nur optisch die Beete, sie würzen auch sehr aromatisch unsere Speisen.

Natürlich durfte an diesem Abend eine Kostprobe nicht fehlen. Für das leibliche Wohl sorgte ein Frühlingssalat an gefüllten Eiern mit Kräutern.

Die nächste Veranstaltung der Landfrauen findet am 18. Mai statt. Eine Radtour in die Nachbargemeinde Visbek steht auf dem Plan.
Anmeldungen wie immer telefonisch bei Maria Menke, 04473-2328 oder per Mail bei Angela Timmen unter angela.lfe@web.de.

Helau und Alaaf in Bühren

Karnevalsfrühstück bei den Emsteker Landfrauen

„Herzlich willkommen in der Karnevalshochburg Bühren“. So wurden die 75 Landfrauen am Morgen der Weiberfastnacht begrüßt.

Schon während des Frühstücks startete das Unterhaltungsprogramm.

 

 

Donald Trump und seine Gattin Melania besuchten die Landfrauenveranstaltung, wobei seine rosa Krawatte der scharfen Schere zum Opfer fiel.

 

 

 

 

Auch Alwine und Hermine durften nicht fehlen. Ihr „Arztbesuch mit Verköstigung“ erntete viel Applaus und bewies wieder mal die Spielfreude der zwei Vorstandsdamen.

 

Als weiteres Highlight erwies sich der Auftritt von Monika Knagge. Als Putzfee des Hofcafes berichtete sie über ihre gescheiterte Modelkarriere sowie über die Tücken ihren Ehemannes. Dabei bleib kein Auge trocken.

 

 

Die Stimmung zum Kochen brachte „Straßenfeger Martin“ alias Antonius Schröer mit seinen lustigen Anekdoten über Emsteker Persönlichkeiten.

 

 

 

Den Abschluss der Veranstaltung bildete die Showeinlage dreier Mitglieder. Nach dem Sesamstraßen Song „Mana Mana“ rockten sie aus ihren Mülltonnen heraus.

 

 

Ein großes Lob ernteten Monika Knagge, Maria Menke, Hildegard Herzog und Hiltrud Gerdes vom Vorbereitungsteam.

Fotos: Angela Timmen

Schlaf dient der Erholung und der Regeneration

Prof. Dr. Jens Stern-Sträter sagt: „Wer schlecht schläft ist auch meistens schlecht gelaunt“.

 Auf großes Interesse stieß der Vortrag „Wenn Schlafmangel zum Albtraum wird“, den die Emsteker Landfrauen bei Schute in Emstek hörten. Prof. Dr. Jens Stern-Sträter, Mediziner am HNO-Zentrum Oldenburger Münsterland,  hielt uns einen informativen Vortrag zum Thema „Schlafstörungen“.

10 % der Bevölkerung leiden an Schlafstörungen. Insbesondere Frauen ab dem mittleren Lebensabschnitt sind davon betroffen. Einer schwedischen Studie zufolge leiden 20 % der  38 jährigen Frauen  an Schlafstörungen, bei 85 jährigen Frauen sind es dann schon bis zu 50 %.

Der Fachmann rät, bei Schlafstörungen ein Schlafprotokoll zu führen und regelmäßige Schlaf- und Aufstehzeiten einzuhalten. „Es ist wichtig zu kontrollieren, wann und unter welchen Umständen die Störungen auftreten.“ Erste Hilfe bieten Entspannungsübungen und feste Einschlafrituale. „Das Grübeln über persönliche und berufliche Probleme sei ein häufiger Grund für Ein- und Durchschlafstörungen.“  Man sollte seine Probleme nicht mit ins Bett nehmen.

Allerdings macht der Mediziner auch deutlich, dass der Schlafbedarf von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Der Durchschnitt liegt bei etwas mehr als sieben Stunden. Manche Menschen kommen mit wenigen Stunden Schlaf aus, andere brauchen mehr. Schließlich gibt es die nachtaktiven Eulen und die Lerchen, die bereits früh am Morgen hell wach sind.

Gelegentliche Schlafstörungen bedürfen keiner ärztlichen Therapie.

Wichtig: Schlafmittel nicht länger als 4 Wochen einnehmen.